Im Folgenden CAD Lexikon findet du 971 Begriffsdefinitionen aus dem Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Konstruktion und CAD.

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3D-Arbeitsweise

Mit 3D-CAD besitzt der Konstrukteur ein Hilfsmittel, das vom Prinzip her eine vollst√§ndige geometrische Beschreibung seiner Arbeitsergebnisse erlaubt und dessen Leistungsumfang deutlich √ľber das hinausgeht, was die klassischen Werkzeuge Zeichenbrett, Zirkel und Stift ihm bieten k√∂nnen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass CAD-Anwender, die einen konsequenten √úbergang vom 2D zur 3D-Arbeitsweise vollf√ľhren, √ľber sp√ľrbare Vorteile berichten, die vor allem aus verk√ľrzten Konstruktionszeiten (nach Absolvierung der √úbergangsphase), aus einer Verminderung der Konstruktionsfehlern und aus einer verbesserten Fertigungs- und Montagegerechtheit der Konstruktionsergebnisse resultieren. 3D erfordert einen erheblichen Umdenkungs- und Umgew√∂hnungsprozess: r√§umliches Modellieren anstelle des gewohnten Denkens in zweidimensionalen Projektionen.

3D-Beschreibungsmodell

Das 3D-Beschreibungsmodell umfa√üt neben linien- und f√§chenorientierte Geometrieelemente der Ebene, die auch im 2D-Beschreibungsmodell vorkommen, auch r√§umlich gekr√ľmmte Linien und Fl√§chen, sowie Volumenk√∂rper.
Während im 2D-Modell nur jeweils zwei Koordinaten (z. B. x und y) eines Punktes innerhalb der Konstruktionsgeometrie exakt definiert sind und die dritte Koordinate durch den Betrachter zugeordnet werden muß, ist im 3D-Beschreibungsmodell jeder Punkt exakt beschrieben. Geometrisch inkonsistente Modelle sind daher in der Regel nicht möglich. Die im Vergleich zum 2D-Modell qualitativ höherwertige Geometriebeschreibung erlaubt eine vielfältige Weiterverarbeitung im Produktionsprozess.

3D-CAD-System

Mit 3D-CAD besitzt der Konstrukteur ein Hilfsmittel, das vom Prinzip her eine vollst√§ndige geometrische Beschreibung seiner Arbeitsergebnisse erlaubt und dessen Leistungsumfang deutlich √ľber das hinausgeht, was die klassischen Werkzeuge Zeichenbrett, Zirkel und Stift ihm bieten k√∂nnen. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass CAD-Anwender, die einen konsequenten √úbergang vom 2D zur 3D-Arbeitsweise vollf√ľhren, √ľber sp√ľrbare Vorteile berichten, die vor allem aus verk√ľrzten Konstruktionszeiten (nach Absolvierung der √úbergangsphase ), aus einer Verminderung der Konstruktionsfehlern und aus einer verbesserten Fertigungs- und Montagegerechtheit der Konstruktionsergebnisse resultieren. 3D-CAD-Systeme bieten ein gro√ües Potential die Daten (insbesondere von Volumenmodellen) im nachfolgenden Betriebsablauf weiter zu verwenden (u. a. Volumen-, Gewichts- und Tr√§gheitsmomenteberechnungen, Funktions- und Montagesimulation, Visualisierungen, ...)

3D-Digitzer

3D-Digitzer dienen zur Erstellung von 3D-CAD-Modellen ausgehend von bereits existierenden Bauteilen oder Modellen. Es wird unterschieden zwischen abtastenden (= taktilen z. B. Koordinatenmessmaschine) und ber√ľhrungslosen Verfahren (mit Kamerafunktion, Computertomographen).

3D-Display

F√ľr die Wahrnehmung eines r√§umlichen Bildes muss jedem Auge eines Betrachters eine spezifische Perspektive des darzustellenden Objekts dargeboten werden. Wird, wie bei konventionellen 2D-Displays, jedem Auge die gleiche Perspektive geliefert, erscheint das Bild jedoch flach. Bei den "3D-Displays" (Projektionsdisplays) werden beide Perspektiven als stereoskopische Halbbilder √ľbereinander projiziert und es entsteht ein r√§umlicher Eindruck.
Zur Trennung der beiden Bildinhalte gibt es die zwei Techniken:
- Polarisationstechnik
- Zeitmultiplexverfahren
Ein Tracking-System liefert dem Bild-generierenden System die Position des Betrachters und trägt somit zur realistischeren Darstellung bei.

3D-Drucker

Mit 3D-Druckern k√∂nnen physikalische, hochaufl√∂sende Farbmodelle aus CAD-Programmdaten gedruckt werden. 3D-Drucker arbeiten schichtbildend direkt in einem Pulverbett. Dadurch werden auch bei komplexen und detailreichen Ausdrucken keine St√ľtzkonstruktionen ben√∂tigt, ein anschlie√üendes Entfernen von Supportmaterial entf√§llt.
In einem Druckvorgang können ganze Baugruppen, mit zueinander beweglichen Teilen, generiert werden.
Die 3D-Drucker setzen Tintenstrahldrucker-Technologie ein.

3D-Eingabegerät - 3D-Inputdevice

Das 3D-Eingabeger√§t dient in erster Linie der Durchf√ľhrung der Bewegungssteuerung eines 3D-Modells (Scrollen, Zoomen, Drehen) und wird h√§ufig in Verbindung mit einer herk√∂mmlichen Maus eingesetzt. W√§hrend die Maus nur zweidimensional bewegt werden kann, besitzen 3D-Eingabeger√§te sechs Freiheitsgrade (Zoomen, Schieben und Drehen in alle Richtungen, um dreidimensional zu Navigieren).

3D-Geometriedefinition

Die 3D-Geometriedefinition umfasst alle Funktionen und Eigenschaften eines CAD-Systems zur Erzeugung von Geometrien im Raum. Die 3D- Geometriedefinition unterscheidet sich grundlegend von der konventionellen Arbeit mit der 3-Tafelprojektion am Zeichenbrett. Der 3D-Konstrukteur muss sich nicht auf die Darstellung eines realen Teils in den Projektionsansichten konzentrieren, sondern er modelliert sein Abbild der Wirklichkeit mit Flächen und Körpern.
Der Grundvorrat an Elementen, der bei der 3D-Geometriedefinition zur Verf√ľgung steht, umfasst neben den linien- und f√§chenorientierte Geometrieelemente der Ebene auch r√§umlich gekr√ľmmte Linien und Fl√§chen, sowie Volumenk√∂rper.

3D-Laservermessung

Die Technologie des3D-Laserscannings erlaubt die ber√ľhrungslose, verformungsgerechte r√§umliche Vermessung von Objekten. Das Ergebnis ist eine dreidimensionale Punktwolke, die durch Vermaschung in ein 3D-CAD-Modell √ľberf√ľhrt werden kann. Das Verfahren wird u.a. in der Industrievermessung (As-Built-Aufnahmen), in der Medizin oder im Denkmalschutz eingesetzt. Die Oberfl√§chen der untersuchten Bauteile wird mittels Impulslaufzeiten, Phasenlaufzeiten oder Lichtschnitt-Triangulation digital erfasst.

3D-Maus

Mit der Einf√ľhrung der graphischen Benutzeroberfl√§chen bei den Computersystemen fand auch die 2D-Maus zur Programmsteuerung immer mehr Verbreitung. Bei CAD-Anwendungen erfolgte mit diesen Ger√§ten zun√§chst auch die Handhabung der CAD-Modelle. Insbesondere seit Einf√ľhrung der 3D-Programme wurden auch Ger√§te zur Bewegungssteuerung von 3D-Objekten sowie zur Ansichtssteuerung erforderlich. F√ľr diesen Einsatzzweck wurden spezielle "3D-M√§use" entwickelt.
Diese Geräte eignen sich zur dreidimensionalen Bewegungssteuerung von 3D-CAD-Objekten in gleichzeitig bis zu sechs Freiheitsgraden (Zoomen, Schieben und Drehen in alle Richtungen).

In der Regel kommen die 3D-Mäuse parallel zu den herkömmlichen Mäusen zum Einsatz.
Mit der einen Hand bewegt der Anwender die "2D-Maus" zur Programmsteuerung, mit der anderen Hand wird die "3D-Maus" bedient.

3D-Navigation

Unter "3D-Navigation" versteht man die Ansichtssteuerung innerhalb der 3D-Anwendung.
Oftmals sind die wichtigsten Funktionen zur 3D-Ansichtssteuerung in einem Bedienungselement zusammengefasst:
Zoom
Pan
Rotation
Kamera-Einstellungen
Darstellungsform (Drahtmodell, gerendertes Modell, ¬Ö)
Parallel- oder Perspektivische Projektion
Werkzeuge f√ľr die visuelle Begehungen (walk through). . .

Die 3D-Navigation erfolgt oftmals mit Hilfe spezieller 3D-Eingabegeräte, mit denen sich das CAD-Modell die verschiedenen Raumachsen drehen lässt.

3D-Printing - 3DP

3D-Printing: Eine piezoelektrische D√ľse spritzt fl√ľssiges Bindemittel auf eine Pulverschicht. Wo das Bindemittel auftrifft, verklebt das Pulver. Durch Steuerung der D√ľse wird ein Querschnitt des Prototypen erstellt. Ist dieser fertig, wird dar√ľber gleichm√§√üig Pulver aufgetragen und ein neuer Querschnitt geplottet.

3D-Scanner

3D-(Laser)scanner dienen zur Erstellung von 3D-CAD-Modellen ausgehend von bereits existierenden Bauteilen oder Modellen.
Der 3D-Scanner vermisst ein Bauteil mittels hochaufl√∂sender licht- und r√∂ntgenoptischer Verfahren f√ľr Qualit√§tssicherung und Reverse Engineering.
Diese Methode ist zeitsparender als die fr√ľher zum Einsatz gekommenen taktilen Messverfahren mit Koordinatenmessmaschinen.

3D-Zeichnung

In einer "3D-Zeichnung" werden produktbeschreibende Informationen - z.B. Dimensionierung, Form- und Lagetoleranzen, Materialeigenschaften, Oberfl√§chenangaben, ¬Ö- direkt am 3D-CAD-Modell erfasst und dokumentiert. Diese Informationen sind mit dem Geometriemodell assoziativ verkn√ľpft. F√ľr die Erfassung und Verwaltung von produktbeschreibenden Informationen am Modell existiert die Norm ISO 16792.