Im Folgenden CAD Lexikon findet du 971 Begriffsdefinitionen aus dem Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Konstruktion und CAD.

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C-Achse

C-Achse (bzw. C-Fl├Ąche) liegt koplanar zu XY-Ebene bei Werkzeugmaschinen. Sie erlaubt das au├čer mittige Bearbeiten eines Werkst├╝ckes auf einer Drehbank. Die C-Achse entspricht dem Teilkopf aus der manuellen Fertigung. Durch Drehung der Spindel um definierte Winkel l├Ąsst sich zum Beispiel ein Lochkreis erstellen.

CAAD

CAAD (Computer Aided Architectural Design): Rechnergest├╝tztes Entwerfen, Konstruieren und Planen im- Architektur- und Baubereich.

CABE - Computer Aided BioEngineering -Computergest├╝tzte Simulation biomechanischer Vorg├Ąnge

Der Begriff "Computergest├╝tzte Simulation biomechanischer Vorg├Ąnge" beschreibt die physikalischen Effekte, die beim Zusammenwirken von ├Ąu├čeren und inneren (bei Implantaten) Gegenst├Ąnden und dem menschlichen K├Ârper auftreten. In dieser Anwendung, die auf der Finite Element Methode beruht, werden Medizin und Ingenieurwesen zusammengef├╝hrt. CADFEM hat f├╝r diese CAE-Anwendung den Begriff "Computer Aided BioEngineering" (=CABE) gepr├Ągt. Das Anwendungsspektrum reicht von den Bereichen Ergonomie und Implantaten (z. B: Herzklappen) bis hin zu Unfallsimulationen.

CAD

Die Abk├╝rzung CAD steht f├╝r Computer Aided Design (Computerunterst├╝tztes Konstruieren).
Darunter versteht man, das erzeugen von Konstruktionsdaten in Bereichen, wie z.B. Maschinen- und Anlagenbau.

CAD-Bibliothek - CAD-Library

In CAD-Bibliotheken werden Normteile, Normalien, Standardteile, Zukaufteile und auch eigenentwickelte Bauteile abgelegt und verwaltet. Ziel ist die Teilevielfalt zu reduzieren und das hohe Potential der Standardisierung zu nutzen.
Durch die Bereitstellung von Fremd- und Zukaufteilen in Bibliotheken werden diese besser in den Konstruktionsprozess integriert.
Durch die Erfassung von eigenentwickelten Bauteilen in Bibliotheken lassen sich Teilefamilien bilden und Un├Ąhnlichkeit suchen durchf├╝hren. Dadurch reduziert sich die Teilevielfalt von selbst, da es einfacher ist ein vorhandenes Bauteil wiederzuverwenden, als ein neues zu konstruieren.
Durch den Aufbau von Bibliotheken wird das unternehmenseigene Kpmstruktions-Know-how systematisch erfasst und anderen Fachabteilungen und -disziplinen verf├╝gbar gemacht.
F├╝r CAD-Bibliotheken existieren verschiedene Formen der Bereitstellung:
- direkt im CAD-Programm enthaltene Bibliotheken (propriet├Ąr, d. h. nur in dem entsprechenden CAD-System einsetzbar)
- Bibliotheken auf CDs mit und ohne eigenem Verwaltungsprogramm
- Bibliotheken aus dem Internet (z. T. direkt vom Zulieferer bereitgestellt, oftmals mit Vertriebsinformationen und direkter Bestellm├Âglichkeit des realen Bauteils)

Beim internen Aufbau der Bibliotheken kann unterschieden werden:
- jedes Bauteil ist in einer Datei komplett abgelegt (neutrales oder propriet├Ąres Dateiformat)
- die Bauteile sind parametriesiert und werden erst beim Abruf (im gew├╝nschten Datenformat) generiert und bereitgestellt.

CAD-Datenformat

Ein zun├Ąchst nur in der gedanklichen Vorstellung des Konstrukteurs vorhandenes reales Objekt wird in eine Datenstruktur gebracht, die von einem EDV-Programm verarbeitet werden kann. Dieses mathematische Datenmodell wird dann in einen bin├Ąren Code ├╝berf├╝hrt (=Maschinensprache), der in Form einer Datei zusammengefasst auf einem Rechner abgespeichert werden kann. Die Codeform= Datenformat unterscheidet sich von CAD- zu CAD-Programm, da jeder Hersteller andere Kriterien f├╝r die Bildung des Codes heranzieht.

CAD-Datenmodell - Rechnerinterne Darstellung

CAD-Programme speichern geometrische Objekte in Form von numerischen Daten in einer Geometriedatenbank als mathematisches Abbild des Konstruktionsmodells. Das Betriebssystem speichert dieses Rechnermodell in einer Datei.

CAD-Drawing - CAD-Zeichnung

Bei dem Einsatz von CAD wird eine Konstruktion in einer Geometriedatenbank als CAD-Datenmodell abgelegt. Eine CAD-Zeichnung entsteht auf Basis dieses Modells durch die Ausgabe auf einem Ausgabeger├Ąt wie z. B. Plotter, Drucker oder Bildschirm.
Unter der CAD-Zeichnung wird also einerseits die Ausgabe auf dem Medium Papier, Transparent oder ├Ąhnlichem - als auch andererseits eine (speziell aufbereitete) Datei oder Bestandteil einer Datei (die/ der am Bildschirm angezeigt werden kann) verstanden.

CAD-Integration

Integration von CAD und andere DV-Anwendungen eines Unternehmens:
Fr├╝her stellte CAD ein abgeschlossenes System dar (d. h. CAD lief auf spezieller Hardware, oftmals in eigenen Netzwerken unter dem Betriebssystem UNIX und wurde von speziell ausgebildeten Mitarbeitern bedient). Heutzutage ist aufgrund der nun vorhandenen Standards und Schnittstellen ein vielfacher Austausch mit anderen Programmsystemen und auch fach fremden Anwendungen m├Âglich und im Sinne eines durchg├Ąngigen Workflows im Unternehmen von gro├čer Bedeutung.
Ein gro├čer Fortschritt bei der Integration von CAD in die DV-Umgebung eines Unternehmens wurde durch die Portierung vieler CAD-Programme auf die Windows-Betriebssysteme erreicht. Ein wichtiger Aspekt bei der Integration von CAD ist auch die einheitliche Arbeitsoberfl├Ąche von CAD-System und anderen Programmen.

Neben dem Austausch von Daten zwischen CAD-Systemen muss der Datenfluss zu und von anderen technischen Anwendungen (wie z. B. NC- oder QS-Systeme), ERP-Systemen aber auch den B├╝rokommunikationssystemen reibungslos funktionieren. Damit CAD-Systeme in die ├╝brige DV-Umgebung eines Unternehmens eingebunden werden kann, m├╝ssen die beteiligten Programme ├╝ber geeignete Datenformate bzw. Datenkonverter und Programmierschnittstellen verf├╝gen.

CAD-Programm - CAD-Software

Im engeren und meist gebrauchten Sinn handelt es sich bei einem CAD-Programm um ein Zeichnungsprogramm f├╝r technische Anwendungen. Die Abgrenzung zu anderen Zeichenprogrammen liegt also in der Bereitstellung von Funktionen und Eigenschaften, die die speziellen Anforderungen der technischen Berufe ber├╝cksichtigt. F├╝r die verschiedenen Ingenieursdisziplinen gibt es speziell zugeschnittene Programme (Bauwesen, Maschinenbau, Anlagenbau, ...)
Im erweiterten Sinn ist ein CAD-Programm ist ein Programmsystem aus verschiedenen Modulen, die den Anwender bei der Arbeit in Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung- also bei Berechnungsaufgaben, bei der Informationsbereitstellung, beim Zeichnen, beim rechnerunterst├╝tzten Entwurf, ... - unterst├╝tzen.

CAD-Software - CAD-Anwendungsprogramm

Ein CAD-Anwendungsprogramm ist ein EDV-Programm, das den Anwender bei der Arbeit in Entwicklung, Konstruktion und Arbeitsvorbereitung- also bei Berechnungsaufgaben, bei der Informationsbereitstellung, beim Zeichnen, beim rechnerunterst├╝tzten Entwurf, ... - unterst├╝tzt.
Im engeren und landl├Ąufigen Sinn handelt es sich bei einem CAD-Anwendungsprogramm um ein Zeichnungsprogramm f├╝r technische Anwendungen. Die Abgrenzung zu anderen Zeichenprogrammen liegt also in der Bereitstellung von Funktionen und Eigenschaften, die die speziellen Anforderungen der technischen Berufe ber├╝cksichtigt. F├╝r die verschiedenen Ingenieursdisziplinen gibt es speziell zugeschnittene Branchenl├Âsungen (Bauwesen, Maschinenbau, Anlagenbau, ...)

CAD-Zusatzfunktionen

CAD-Zusatzfunktionen sind Funktionen, die das CAD-Programm neben allgemeinen Geometriefunktionen erg├Ąnzen- insbesondere Funktionen zur Zeichnungsableitung und zum Datenmanagement.

CADD - Computer Aided Design and Drafting - Computerunterst├╝tztes Entwerfen und Zeichen

CADD bezeichnet die Verwendung eines Computer-Grafiksystems, um technische Zeichnungen zu erstellen, zu ├Ąndern und darzustellen.

CADISON Analyser

Ein Tool zum ├╝berpr├╝fen der CADISON-Installation

CADISON.ini

CADISON.ini. ist die zentrale Konfigurationsdatei von CADISON. Sie wird bei der Installation von CADISON angelegt und enth├Ąlt alle Systemeinstellungen.
In der Regel befindet sich diese Datei im Verzeichnis C:\Dokumente und Einstellungen\All User\Anwendungsdaten\ITandFactory\CADISON.

CAE

Der Begriff Computer Aided Engineering (dt. rechnergest├╝tzte Entwicklung) fasst alle M├Âglichkeiten der Computerunterst├╝tzung von Arbeitsprozessen in der Technik zusammen.

CAFM

Computer Aided Facility Management

CAID - Computer Aided Industrial Design

DV-System -bestehend aus Hard- und Software-Komponenten zur Unterst├╝tzung der Aufgaben und Arbeitsabl├Ąufe im T├Ątigkeitsfeld "Industrielles Design"

CAM - Computer Aided Manufacturing - Rechnerunterst├╝tztes Fertigen

CAM ist das Fertigen (Arbeitsvorbereitung, Produktion, Montage) unter Zuhilfenahme von informationstechnischer Arbeitsmittel. Teilgebiete von CAM sind die rechnergest├╝tzte Arbeitsplanung (Erstellung von NC-Programmen f├╝r die Steuerung von (Werkzeug)Maschinen) und Qualit├Ątssicherung, die Verwaltung der Betriebsmittel (Maschinen, Pr├╝fmittel, Werkzeuge, Arbeitspl├Ąne, ...) sowie die Steuerung der Lager- und Transportsysteme. .

CAP - Computer Aided Planning - Rechnergest├╝tzte Planung

CAP stellt die digitalen Instrumente zum Aufbau eines effizienten Prokuktionsablaufs bereit. Zielsetzung heute ist die Planung und der Aufbau von Fertigungslinien, die die Prinzipien des "Build-to-order" bzw. des "Lean Managements" ber├╝cksichtigen ( --> digitale Fabrik).
Zur Umsetzung ist die Integration der Daten aus den verschiedenen CAx-, PDM-, PLM-Systeme bis hin zu dem eingesetzten ERP-System erforderlich.

CAPE - Computer Aided Production Engineering

"CAPE"-Tools sind Hilfsmittel zur Verifikation und Analyse eines Fertigungsprozesses in der Planungsphase

CAS - Computer Aided Styling

Computer gest├╝tztes Styling

CAW - Computer Aided Weight Management - Rechnerunterst├╝tztes Gewichtsmanagement

CAW ist der ├ťberbegriff f├╝r Software und Methoden zur Erfassung von Gewichtsdaten nach Baugruppen gegliedert in einem fr├╝hen Stadium der Entwicklung und zum Abgleich von statischen und dynamischen Konstruktionsanforderungen.

CCAD - Conceptual Computer Aided Design

Das Conceptual Computer Aided Design ist der traditionellen, mechanisch orientierten CAD-Anwendung vorgeschaltet. Es verbindet kreatives Entwerfen mit ├Ąu├čerster Pr├Ązision.

CE - Concurrent Engineering

"Concurrent Engineering" = gekoppelte Entwicklungsarbeit
Unter "Concurrent Engineering" versteht man einen Fachdisziplin- ├╝bergreifenden, integrierten Produkterstellungsprozess.
"Concurrent Engineering" nennt man die Methoden bzw. Organisationsformen vom sequentiellen Konstruktions- und Entwicklungsprozess zum simultanen Entwicklungsprozess ├╝berzugehen.
PDM und die stetig weiter entwickelten CAD-Systeme mit parametrischen Funktionen spielen eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung der digitalen Modelle. Wichtig ist die interdisziplin├Ąre Zusammenarbeit aus den mechanischen, hydraulischen und elektronischen Teilsystemen bereits in der Konzeptphase einer Produktentwicklung.

CFD - Computational Fluid Dynamics - Rechnergest├╝tzte Str├Âmungsdynamik

Ein CFD-System erlaubt die Analyse und Simulation von Str├Âmungen am Computer.
"Computational Fluid Dynamics" ist eine Computer gest├╝tzte Analysetechnik, die es erm├Âglicht, die Dynamik von "flie├čenden" Dingen zu untersuchen. Die rechnergest├╝tzte Str├Âmungsdynamik ist ein - der Finite Elemente Analyse ├Ąhnliches - Verfahren, das auf finiten Volumenelementen beruht. Mit Hilfe von CFD wird ein Computer-Modell erstellt, das das zu untersuchende System repr├Ąsentiert. Nach Anwendung der physikalischen Gesetze von Fl├╝ssigkeiten bzw. der Str├Âmungsdynamik auf diesen virtuellen Prototyp, erstellt die Software eine Prognose ├╝ber die Flow Dynamik. CFD erlaubt dabei nicht nur Aussagen bez├╝glich des Flussverhaltens von Fl├╝ssigkeiten, sondern macht auch Vorhersagen bez├╝glich W├Ąrme├╝bertragung, Massetransfer (bei Verdunstung und Kondensation), Phasen├Ąnderung (Gefrieren oder Verdampfen), chemische Reaktion (wie Verbrennung), mechanische Bewegung und Spannung oder Deformation von zusammenh├Ąngenden Solid-Strukturen.
Der CFD-Prozess gliedert sich in:
Der erste Schritt- das Preprocessing- umfasst das Erstellen und Analysieren des flow model, also die Geometrieerstellung (z. B. Importieren aus einem CAD-System), die Zuweisung des Netzes und die Dateneingabe. Danach erfolgt mit einem CFD solver die Berechnung und die Ergebnisausgabe. Das Postprocessing ist der letzte Schritt, zu dem die Organisation und die Interpretation von Daten und Images z├Ąhlt.

CGM - Computer Graphics Metafile

Das CGM-Format, ein hybrides Raster/Vektorformat, ist ein ANSI-Standard f├╝r den Austausch von Bilddaten zwischen unterschiedlicher Grafik-Software, der sowohl ger├Ąte- als auch plattformunabh├Ąngig ist.
Ein Metafile enth├Ąlt Daten und Infos, welche die Organisation und die Semantik von(Nutz)Daten beschreiben.
Aufgrund der Strukturierung ist CGM ein idealer Partner f├╝r HTML und SGML.
Der daf├╝r eingetragene Medientyp im WWW: image/cgm

CI - Coded Information Documents

Wenn Dokumente als "coded information" abgespeichert wurden, bedeutet das, dass sie im origin├Ąren Datenformat vorliegen, das eben nur das erzeugende Programme verarbeiten bzw. spezielle Viewerprogramme anzeigen kann..

"Coded Information hei├čt Codierte Abspeicherung von Buchstaben oder Graphiken, die ein EDV-System f├╝r eine Weiterbearbeitung interpretieren kann (im Gegensatz steht der Begriff "Non Coded Information")

CIM - Computer Integrated Manufacturing - Rechnerintegrierte Produktion

CIM bedeutet die Rechnerintegration der gesamten Betriebssteuerung. Nach A. W. Scheer besteht CIM im wesentlichen aus zwei Zweigen:
die prim├Ąr technisch ausgerichteten Informationssysteme (CAD, CAE, CAP, CAM, CAQ) und die betriebswirtschaftlich-planerische Funktion (PPS).
CIM bezeichnet demnach die integrierte Informationsverarbeitung f├╝r betriebswirtschaftliche und technische Aufgaben eines Unternehmens. Entscheidend ist wie gut die Intergration realisiert werden kann. Die Softwaresysteme im Produktionsbereich sollen nicht Insell├Âsungen sein, sondern als integrierte Systeme zusammenwirken. Integration beinhaltet Funktionsintegration und Datenintegration.
Von Funktionsintegration wird gesprochen, wenn Funktionen aus verschiedenen Softwaresystemen f├╝r eine durchg├Ąngige Vorgangsbearbeitung gleichzeitig zur Verf├╝gung stehen oder sich wechselseitig aktivieren k├Ânnen. Datenintegration bedeutet die Nutzung der gleichen Daten von verschiedenen Softwaresystemen.

CM - Configuration Management - Konfigurationsmanagement

"Konfigurationsmanagement" (=KM) ist ein Prozess, in dem organisatorische und verhaltensm├Ą├čige Regeln zur Sicherstellung und Dokumentation der Konformit├Ąt der funktionalen und physikalischen Eigenschaften einer Konfigurationseinheit (z. B. eines Produktes, einer Soft- oder Hardware oder Dienstleistung) mit den firmeninternen und rechtlichen Vorgaben, sowie mit den Anforderungen von Kunden ├╝ber den gesamten Produktlebenslauf (von der Entwicklung ├╝ber Herstellung und Betreuung) anwendet werden.
Die gesetzlichen Bestimmungen der Produkthaftung verlangen, dass die Konfiguration eines Produktes zurück verfolgt werden kann. Deshalb ist das "Änderungswesen" eng mit dem Konfigurationsmanagement verbunden.

CM - Content Management

Digitale Informationen werden oft als Content (Inhalt) bezeichnet.
Sie k├Ânnen als Dateien, die einzeln verarbeitet werden, oder auch als zusammenh├Ąngende Dateisysteme vorliegen oder in Datenbanken abgelegt sein.
Ein Content Management System umfasst T├Ątigkeiten, Prozesse und Hilfsmittel, die den Lebenszyklus digitaler Informationen in Form von Unterlagen und Dokumenten unterst├╝tzen.
Je nach Umfang, Ziel und Ausf├╝hrung unterscheidet man - unter anderem:
- Portal-Systeme
- Web-Content-Management-Systeme (WCM)
- Redaktionssysteme
- Enterprise Content Management Systeme (ECM)
- Dokumentenmanagementsystem

Eine heute in Fachzeitschriften immer wieder zu findende These besagt, dass sich CAD-Systeme in Zukunft in Richtung Content Management System mit integriertem CAD-Editor entwickeln werden

CMB - Controled Metal Buildup

Das "Controled Metal Buildup"-Verfahren setzt sich aus dem Laser-Auftragschwei├čen und dem direkt danach folgenden HSC-(=High-Speed-Cutting)-Fr├Ąsen zusammen:
Stahlpulver wird in einen Laserstrahl eingeblasen; der K├Ârper wird schichtweise aufgeschmolzen. Anschlie├čend werden die Konturen und Kanten sauber gefr├Ąst, da beim Schmelzvorgang keine scharfen Kanten erzeugt werden k├Ânnen.
Das erzeugte Teil besteht also aus Stahl und entspricht einer Genauigkeit von +/- einem Zehntel Millimeter

CMM - Coordinate Measuring Machine - Koordinatenmessmaschine

Mit einer "Koordinatenmessmaschine" wird eine Werkst├╝ckoberfl├Ąche durch punktweises Abtasten (mittels eines Steuerprogramms) erfasst. Aus den ermittelten Messkoordinatenpunkten wird die geometrische Ist-Gestalt ermittelt und kann mit den Sollvorgaben, die aus den Daten aus einer CAD-Anwendung stammen, verglichen werden. Das hei├čt mit einer Koordinatenmessmaschine k├Ânnen Werkst├╝cke mit Hilfe von CNC-Steuerung automatisiert gepr├╝ft werden.

CMYK

Diese Abk├╝rzung steht f├╝r Cyan, Magenta, Yellow, Key color (Zyan, Magenta, Gelb, Schl├╝sselfarbe) und ist die Bezeichnung f├╝r die sogenannte subtraktive Farbmischung: Bei diesem Farbsystem werden die einzelnen Farben (Zyan, Magenta und Gelb) und eine Schl├╝sselfarbe (i.d.R. Schwarz) durch Angaben der prozentualen Anteile definiert. In Drucksystemen gebr├Ąuchlich (siehe auch RGB und Additives Farbsystem)

CNC

CNC (Computerized Numerical Control - Computergest├╝tzte numerische Steuerung): Steuerung von Maschinen und ihren Arbeitsabl├Ąufen.

CNC - Computerized Numerical Control - Rechnergest├╝tzte numerische Steuerung

CNC-Maschinen sind numerisch gesteuerte (Werkzeug-)Maschinen, die ├╝ber einen eigenen (Klein-)Rechner verf├╝gen.
Die Werkzeuge der CNC-Maschine werden von dem eingebauten Rechner gesteuert und bewegen sich so auf stetig errechneten Bahnen bzw. von einem errechneten Koordinatenpunkt zum n├Ąchsten. Da die Punktabst├Ąnde bis auf den Bruchteil eines Mikrometers berechenbar sind, kann die Maschine - ohne Zuhilfenahme einer Schablone- Splines, Radien und andere Kurven erzeugen. Wurde anfangs die Werkzeugbahn durch manuelle Eingabe definiert, kann sie heute mittels eines Grafikeditors erzeugt oder direkt aus dem CAD-Modell importiert werden.

CVA - Concept Vehicle Architecture

Bei "Concept Vehicle Architecture" handelt es sich um eine Top-Down-Konstruktionsmethode bei der der Designprozess in drei Phasen mit entsprechenden Dateistrukturen unterteilt wird:
- Konzeptstruktur
- Kontrollstruktur
- Produktstruktur

Dieses CVA-Modell wurde von UGS f├╝r die Automobilindustrie entwickelt

Caddy

CAD-System der Firma Ziegler

Class-A-Fl├Ąche

Die Einteilung von Oberfl├Ąchen in "Class A", "Class B" und "Class C" wird insbesondere im Automobilbau vorgenommen, um Fl├Ąchen hinsichtlich ihres Verwendungszweckes einordnen zu k├Ânnen.
Der Ausdruck "Class A" bezeichnet sichtbare (Freiform)-Fl├Ąchen im Exterieur- und Interieur-Bereich der Fahrzeuge. Class-A-Fl├Ąchen weisen meistens Kr├╝mmungsstetigkeit auf.
Unter Class B-Fl├Ąchen werden f├╝r den Benutzer nicht sichtbaren Innenfl├Ąchen von Class A-Fl├Ąchen sowie die tragende Struktur eines Objektes, den sogenannten "body-in-white" verstanden. "Class C"-Fl├Ąchen schlie├člich sind die Fl├Ąchen, die nur tempor├Ąr zur Werkzeugherstellung genutzt werden oder die Fl├Ąchen der Werkzeuge, die zur Erzeugung von Class A- und Class B-Fl├Ąchen genutzt werden (z.B. die formgegebenden Oberfl├Ąchen von Tiefziehwerkzeugen).

Clipart

Ein Clipart ist eine, mit einer externen Anwendung, wie einem Bildbearbeitungs- oder Zeichenprogramm, erstellte Grafik, die in die aktuelle Zeichnung/ Dokument eingebunden werden kann.

Clipping

"Clipping" bedeutet das Abschneiden von grafischen Elementen, die ├╝ber einen definierten (Masken-)Bereich/ eine bestimmte Grenze hinausragen.

Collaboration

"Collaboration" ist ein Kernbegriff, mit dem Werkzeuge und Methoden f├╝r die Zusammenarbeit in verteilten Teams beschrieben wird. Mit Hilfe rechnergest├╝tzter Werkzeuge werden nicht nur voneinander unabh├Ąngige Aufgaben an unterschiedlichen Standorten bearbeitet. Es erfolgt au├čerdem eine Parallelisierung der Prozesse mit simultan arbeitenden, interdisziplin├Ąr zusammengesetzten Gruppen. Die Zusammenarbeit beschr├Ąnkt sich nicht nur auf firmeneigene Strukturen, sondern gewinnt durch die Einbindung von externen Zulieferern,Entwicklungs- und Systempartnern zunehmend an Bedeutung.

Collaborative Product Commerce - CPC

Mit "Collaborative Product Commerce" wird eine Software-Gattung bezeichnet, die die M├Âglichkeiten des Internets ├╝ber den gesamten Produktentwicklungsprozess hinweg nutzt. Durch "Collaborative Product Commerce" werden alle Teilsysteme (CAD, CAM, PDM, ...) mit einander verkn├╝pft, so dass s├Ąmtliche Produktdaten den Nutzern zur Verf├╝gung stehen (Informations-Backbone). Durch den Einsatz der Internettechnologie k├Ânnen alle internen und externen Partner Informationen nutzen - unabh├Ąngig davon in welchem Format die Daten vorliegen. Dies war bisher in den propriet├Ąren Informationssystemen nicht m├Âglich.
Somit bildet CPC die Grundlage f├╝r die standort- und unternehmens├╝bergreifende Optimierung der Gesch├Ąftsprozesse.

Computer Aided Engineering

Unter "Computer Aided Engineering" wird im engeren Sinn das rechnerunterst├╝tzte Auslegen von Produkten im Rahmen des technischen Arbeitsablauf verstanden.
Im erweiterten Sinn steht CAE f├╝r alle M├Âglichkeiten der Computerunterst├╝tzung bei den Arbeitsprozessen der Ingenieure und erweitert somit den Begriff CAD um die Themen Konzeption, Analyse oder Simulation.

Computer Aided Manufacturing - CAM

CAM ist das Fertigen (Arbeitsvorbereitung, Produktion, Montage) unter Zuhilfenahme von informationstechnischer Arbeitsmittel. Teilgebiete von CAM sind die rechnergest├╝tzte Arbeitsplanung (Erstellung von NC-Programmen f├╝r die Steuerung von (Werkzeug)Maschinen) und Qualit├Ątssicherung, die Verwaltung der Betriebsmittel (Maschinen, Pr├╝fmittel, Werkzeuge, Arbeitspl├Ąne, ...) sowie die Steuerung der Lager- und Transportsysteme. .

Computer Aided Quality Assurance - Rechnerunterst├╝tzte Qualit├Ątssicherung

"Rechnerunterst├╝tzte Qualit├Ątssicherung" stellt die informationstechnischen Hilfsmittel zur L├Âsung der im Zusammenhang mit dem Qualit├Ątsmanagement- insbesondere Qualit├Ątssicherung- anfallenden Aufgaben bereit.
In Zusammenhang mit CAD ist insbesondere die Schnittstelle f├╝r ├ťbertragung von Geometriedaten zur Programmierung von Koordinatenmessmaschinen wichtig. Auch der umgekehrte Weg nimmt an Bedeutung zu: die graphische Aufbereitung der Messergebnisse im CAD-System

Computergraphik

Wenn bei technischen Anwendungen von "Computergrafik" gesprochen wird, denkt man prim├Ąr an den Einsatz von Vektorgrafik-Programmen. Bei dieser Art von Programmen werden Darstellungen erzeugt, die aus geometrische Grundformen (=Entities, Elemente, Primitive) generiert werden. Allerdings spricht man auch bei fotorealistischen Bildern (f├Ąlschlicherweise?) von "Pixelgrafiken". Diese Abbildungen werden aus einzelnen Bildpunkten aufgebaut. "Pixelgrafiken" sind streng genommen Abbildungen in denen geometrische Grundformen dargestellt werden, die aus einzelnen Bildpunkten (=Pixeln) aufgebaut werden. Das eine genaue begriffliche Zuodnung zu Vektor- bzw. Pixelgrafik-Programmen nicht m├Âglich ist, sieht man daran, dass erstere oftmals auch Pixelgrafiken handhaben k├Ânnen (z. B. bei Darstellungen von Oberfl├Ąchen oder F├╝llmustern).

"2D-Computergrafik" - aus Sicht der technischen Anwendung- steht f├╝r die Erzeugung, Handhabung und Verwaltung von Bildern, deren Bestandteile (=Primitive) sich in der Ebene beschreiben lassen. Bei diesen Bestandteilen, handelt es sich meist um mathematisch einfach zu beschreibende Objekte wie Linien, Kreise oder Polygone.

Die "3D-Computergrafik" - aus Sicht der technischen Anwendung- besch├Ąftigt sich sowohl mit dem Entwurf und der Beschreibung eines Modells, dessen geometrischen Grundformen im dreidimensionalen Raum beschrieben werden, als auch mit der Ausgabe des Ergebnisses als Rastergrafik, stereoskopische 3D-Bilder oder animierte Filmsequenzen.

Confidentiality - Vertraulichkeit

Vertraulichkeit ist ein wichtiges Schutzziel im Bereich der Informationssicherheit bzw. des Datenschutzes.
"Vertraulichkeit" bezeichnet die Eigenschaft eines Systems bzw. einer Information nur f├╝r berechtigten Subjekte zug├Ąnglich zu sein.

Construction line - Konstruktionslinie - Hilfslinie

Die Hilfslinientechnik in der CAD-Anwendung ist aus dem manuellen technischen Zeichen ├╝bernommen und findet sich haupts├Ąchlich in 2D-Programmen oder Skizzenmodulen.
Hilfslinien sind in der Regel unendlich lange Gerade, die nicht Bestandteil der Bauteilgeometrie sind- also nicht zum Konstruktionsmodell geh├Âren. Sie dienen als geometrische Referenz oder optische Hilfe bei der Definition einer Teilekontur.
Mit Hilfe der Fangfunktion k├Ânnen bestimmte Punkte auf den vom Anwender definierten Hilfslinien f├╝r die Konstruktionserstellung verwendet werden.
Zu den Hilfslinien z├Ąhlen auch die Linien eines Gitternetzes, das vom Anwender eingeblendet / aktiviert werden kann, wodurch nur Punkte eines bestimmten Rasters digitalisiert werden k├Ânnen.

Covering

"Covering" erm├Âglicht die Erstellung einer Freiformfl├Ąche ├╝ber einem durch einen geschlossenen 3D-Kurvenzug umfassten Bereich

Cursor

Der Cursor ist die Eingabemarkierung auf dem Bildschirm. Tastatureingaben werden an der Cursorposition angezeigt (die Eingabemarkierung bewegt sich weiter nach rechts). Der Cursor kann aber auch mit der Maus oder den Pfeil- (Cursor-) Tasten auf der Tastatur bewegt werden. Ein Cursor kann in CAD- und Grafikprogrammen auch als Fadenkreuz erscheinen.

Curve - Kurve

Eine Kurve stellt eine eindimensionale Punktmenge dar

Cyberpuck

Der "Cyberpuck" ist ein Ger├Ąt zur dreidimensionalen Bewegungssteuerung von 3D-CAD-Objekten in gleichzeitig bis zu sechs Freiheitsgraden (Zoomen, Schieben und Drehen in alle Richtungen).
Der Cyberpuck besitzt ein ber├╝hrungsloses, optoelektronisches Messsystem. Leichter Druck auf den Sensorpuck f├╝hrt zur Verschiebung eines Objektes in die gew├╝nschte Richtung und leichte Verdrehung f├╝hrt zur Rotation um die entsprechende Raumachse
Cyberpuck und die normale 2D-Roll-Mouse erlauben eine effektive Zweihandbedienung. Mit dem ersten Ger├Ąt werden die Betrachtungsabl├Ąufe und mit dem zweiten Ger├Ąt werden parallel die Zuf├╝hr- und Zeigeoperationen durchgef├╝hrt.

circle - Kreis

Der "Kreis" z├Ąhlt zu den grundlegenden geometrischen Konstruktionsobjekten in einem CAD-Programm. Der Kreis ist ein Geometrieelement in der Ebene.
Da der Kreis eine geschlossene Kontur besitzt, kann er je nach Anwendungsfall als Linien- oder Fl├Ąchenelement angesehen werden.
Ein Kreis ist eine gleichm├Ą├čig gekr├╝mmte Linie. Mathematisch gesehen sind alle Kreispunkte gleich weit vom Kreismittelpunkt entfernt.
Die algebraische Form f├╝r einen Kreis:
r┬▓ = (x+c)┬▓ + (y+d)┬▓
Die Parameterdarstellung eines Kreises mit Radius r und Mittelpunktskoordinaten m,n:
x = c + r cos(t) und y = d + r sind(t) mit 0<= t < 2 Pi

continuous - durchgezogen(e Linie)

"continuous" ist eine Darstellungsform von Geometrieelementen.

cyborg - Cybernetic Organism - Kybernetischer Organismus

Eins werden von Mensch und Maschine (Computer) in funktionaler - nicht in physischer - Hinsicht