Im Folgenden CAD Lexikon findet du 971 Begriffsdefinitionen aus dem Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Konstruktion und CAD.

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Fabber - digitaler Fabrikator - digital fabricator

Ein "Fabber" ist ein Gerät, das automatisch dreidimensionale solide Gegenstände aus digitalen Daten erzeugt.
Man spricht auch von ¬ďfactory in a box¬Ē zur Herstellung von Werkst√ľcken f√ľr Tests oder zur Anschauung, von Prototypen oder von Teilen mit geringer St√ľckzahl.

Bei Fabbern können folgende Techniken unterschieden werden:
1. Subtraktive Fabber: Der Gegenstand wird aus einem massiven Block durch Materialabtragung (Fräsen, Drehen, Erodieren, ...) erzeugt. --> Subtraktive Prozesse werden mit NC- oder CNC-Maschinen realisiert.
2. Additive Fabber: Das Werkst√ľck wird durch schrittweises Hinzuf√ľgen oder Ablagern von Material erzeugt. Die Gegenst√§nde werden in der Regel Schichtweise aufgebaut. Die Herstellung von Baugruppen mit zueinander beweglichen Einzelteilen, sowie von Werkst√ľcken mit Hohlr√§umen ist m√∂glich. Beim Schichtweisen Aufbau k√∂nnen elektronische Mikroschaltkreise eingebaut werden
3. Formende Fabber: Das Werkst√ľck wird durch Einsatz von √§u√üeren Kr√§ften umgeformt. Material wird vom Werkst√ľck weder entfernt noch hinzugef√ľgt.
4. Hybride Fabber: Kombination von 1., 2. und 3.

Fabber kommen nicht nur in der Industrie, sondern auch in Wissenschaft (Nanotechnik), Medizin (Zahnprotesen) oder in der Kunst zur Anwendung.

Face - Fasette - Fläche

Face ist eines der "topologischen Primitiven" eines Boundary-Representation- Modells. Als "Face" wird ein zusammenhängender Bereich auf der Oberfläche eines Körpers bezeichnet, der durch eine Berandung begrenzt wird.

Face-Face fillet - Flächenverrundung

Operationen an vorhandener Geometrie:
Die CAD-Funktion"Fl√§chenverrundung" verbindet zwei Fl√§chen, die einander nicht ber√ľhren oder zwischen denen mehr als eine scharfe Kante liegt, durch eine Verrundung.

Facettenmodell

"Facetten" sind Teile- meistens Einzelelemente- eines größeren Ganzen.
Ein Facettenmodell besteht häufig aus einer großen Anzahl primitive Flächen, wie z.B. Dreiecke oder Vierecke zerlegt, da solche Flächen leichter zu handhaben sind

Fadenkreuz

Das Fadenkreuz ist ein Cursor, der aus zwei sich kreuzenden Linien besteht (wird auch als Grafikcursor bezeichnet).

Fangfunktion - Snapfunktion

Mit Hilfe der Fangfunktion ist der Abgriff von exakten Koordinaten eines Konstruktionspunktes von bereits vorhandenen Elementen möglich.
(Zur√ľckreferenzierung des gerade einzugebenden Parameters auf einen schon vorhandenen.)
Beim Bewegen des Fadenkreuzes / Mauszeigers √ľber vorhandene Konstruktionselemente wird es von charakteristischen Punkten dieser Elemente angezogen (eingefangen). Durch Best√§tigen dieser Punkte mit einem Mausklick z. B. wird die Koordinate dieses Fangpunktes f√ľr den weiteren Ablauf der aktiven Funktion verwendet.
Fr√ľher mussten Fangfunktionen explizit aktiviert werden. In moderneren Systemen wird die vorhandene Geometrie, die sich innerhalb eines Fangradius um das Fadenkreuz befindet, gem√§√ü einer bestimmten Hierarchie untersucht und ermittelt, ob es sich z. B. um einen Endpunkt eines Konturpfades, um einen Kreimittel-, Tangentenpunkt oder √§hnliches handelt.
Das System zeigt die Art des ermittelten Punktes entweder in Form von Symbolen oder Textk√ľrzel an, die neben dem Mauszeiger / Fadenkreuz am Bildschirm eingeblendet werden.

Fangmodus - snapmode

"Fangmodus"gibt an, welcher Konstruktionspunkt von der Fangfunktion ber√ľcksichtigt werden soll (welcher Punkt gefangen werden soll).
Dies sind unter anderem:
Endpunkt
Mittelpunkt
Schwerpunkt
Bezugspunkt
Tangentenpunkt
Lotpunkt
Schnittpunkt
Projektionspunkt

Fangradius - Hit Radius

Der "Fangradius" ist die charakteristische Gr√∂√üe f√ľr die "Empfindlichkeit" der Fangfunktion.
Der Fangradius legt die Größe des aktiven Bereichs fest, innerhalb dessen die Fangfunktion auf spezifische Punkte reagiert.
Bei einigen CAD-Programmen ist dieser Fangradius auch um das Fadenkreuz sichtbar, so dass der Anwender leicht erkennen kann, ob ein Punkt innerhalb des aktiven Bereichs liegt.

Fangraster

Ein unsichtbares Raster, das das Fadenkreuz in festgelegten Schritten springen läßt. Der sogenannte Fangwert definiert die Größe der Rasterzwischenräume, der Fangwinkel, den Winkel, um den das Fangraster gedreht wird.

Farbpalette

Wenn bei der Erstellung von Grafiken nicht die gesamte Bandbreite von 16,7 Millionen Farben ausgeschöpft werden, können Farbpaletten definiert wird, d.h. es wird festgelegt, welche Farben verwendet werden.

Farbtiefe

Die Farbtiefe sind die Daten, mit der eine Farbe eines Bildpunktes beschrieben wird, d.h die Anzahl der m√∂glichen verwendbaren Farben. Die Ma√üeinheit f√ľr die Farbtiefe ist Bit.
1 Bit = Schwarz-weiß-Grafik
2 Bit = Grafik mit vier Farben
4 Bit = Grafik mit 16 Farben
8 Bit = 256 Farben (z.B. farbreduzierten (GIF-)Bilddateien)
16 Bit = 65.536 Farben, sogenannte "Hi-Color"-L√∂sung f√ľr modernen Grafikkarten
24 Bit = 3 volle Farbkan√§le: 256 mal 256 mal 256, also 16,7 Mio. Farben = "TrueColor" (echte Farben) f√ľr Grafikkarten und Bilddateien.

Fase

Technisch gesehen ist eine Fase eine Abschr√§gung einer Kante an einem Teil. Auf das CAD-Programm √ľbertragen bedeutet eine Fase das Verbinden zweier linearer, nicht paralleler Elemente durch eine Gerade. Dabei k√∂nnen die urspr√ľnglichen Elemente (eines oder beide) getrimmt (verk√ľrzt bzw. verl√§ngert) werden.

Feature-based Modeling - Modellieren mit Features

"Feature-based Modeling" bedeutet, dass ein Bauteil mit Hilfe von Features (=vordefinierte Gastaltelemente, bei denen eine technische Bedeutung hinterlegt ist) und nicht nur aus geometrischen Primitiven, wie Linie, Fläche, Grundkörper, aufgebaut wird,

In feature-basierten CAD/CAM-Systemen lassen sich Konstruktionsmodelle so definieren, wie sie hinterher auch gefertigt werden sollen.
Feature-based Modeling steht f√ľr eine Assoziative Konstruktionsmethode, bei der das "Verhalten" der Geometrie √ľber Regeln und Attribute bestimmt wird, die mit der Geometrie und Elementbeziehungen verkn√ľpft sind.
Feature-based Modeling geht √ľber Boolsche Operationen hinaus, da die Attribute und Bedingungen aus einzelnen Elementen(Gruppen) bedeutungsvolle Features machen.

Mit Hilfe der Features werden technologische, fertigungsspezifische oder physikalische Informationen dem CAD-Modell bzw.den Elementen des Modells hinterlegt, die von den der Modellgenerierung nachgeschalteten Stellen (z. B. Fertigung, Vertrieb) weiterverarbeitet werden können.

Fehler-Möglichkeits und Einfluß-Analyse

In einer Fehler-Möglichkeits und Einfluß-Analyse werden alle möglichen Fehler (eines Bauteiles) und die Wahrscheinlichkeit und Auswirkung des Versagens festgehalten. Damit kann ausgehend vom einzelnen Bauelement bis zum kompletten Produkt ein Profil der möglichen Schwachpunkte zusammengestellt werden. - mit dem Ziel, diese zu beseitigen.

Fehler-Möglichkeits und Einfluß-Analyse

In einer Fehler-Möglichkeits und Einfluss-Analyse werden alle möglichen Fehler (eines Bauteiles) und die Wahrscheinlichkeit und Auswirkung des Versagens festgehalten. Damit kann ausgehend vom einzelnen Bauelement bis zum kompletten Produkt ein Profil der möglichen Schwachpunkte zusammengestellt werden. - mit dem Ziel, diese zu beseitigen.

Fence - Zaun

Ein "Zaun" ist eine polygonale Umrandung, die mehrere Elemente zur simultanen Bearbeitung mit Zaunfunktionen kennzeichnet.

Fertigungs-Zeichnung

Darstellung eines Teils mit weiteren Angaben zur Fertigung.

Fertigungsprozess-Simulation - Plant Simulation

Das in der "Plant Simulation" definierte Simulationsmodell beinhaltet sowohl die wertsch√∂pfersischen Operationen, als auch die logistischen Prozesse einer Produktion und ber√ľcksichtigt dar√ľber hinaus das Produktionsprogramm, mit dem die zu fertigenden Produkte durch die Fertigungsanlage geleitet werden.
Anhand des erstellten Modells kann mit Hilfe unterschiedlicher Simulationsläufe das Verhalten der Fertigungsanlage untersucht und optimiert werden.
Die Plant Simulation gestattet das Durchspielen unterschiedlicher "Was w√§re wenn" Szenarien und die Untersuchung von zufallsbedingten Einfl√ľssen/ St√∂rungen.

Fillet - Ausrundungsfläche

Beispiele f√ľr "Ausrundungsfl√§chen":
- Verrundung zwischen zwei topografisch zusammenhängenden Flächen
- Verrundung entlang einer Flächenkante
- Verrundung mit variablem Filletradius
- Verrundung zwischen zwei getrennten Oberflächen
- Verrundung zwischen drei verbundenen Oberflächen mit entfernen einer Fläche

Fillet - Verrundung

2D:
Eine "Verrundung" bezeichnet bei der 2D-Konstruktion einen Bogen, der zwischen und tangential zu zwei konvergierenden Linien konstruiert ist.
3D:
Bereits erzeugte Geometriefl√§chen k√∂nnen durch die Funktion "Verrunden" miteinander verbunden und automatisch neu berandet (Trimmen) werden. Sie bilden somit einen l√ľckenlosen Fl√§chenverbund.
Eine Verrundung entsteht durch das Abrollen einer Kugel entlang zweier Flächen. Dadurch entsteht eine tangentenstetige dritte Fläche, die die beiden anderen verbindet.
Leistungsfähige Flächenmodeler erlauben frei definierbare variable Verrundungen von Einzelflächen und ganzen Flächenverbänden.

Finite-Elemente-Analyse

Die Finite-Elemente-Analyse dient zur Untersuchung statischer, dynamischer, thermischer, strömungstechnischer und anderer Erscheinungen in einem Bauteil oder einer Konstruktion.

Man unterscheidet:
Lineare Analyse
Bei ihr wird davon ausgegangen, dass das analysierte Modell während der gesamten Verformung die selbe Steifigkeit besitzt und sich Form- und Materialeigenschaften nicht ändern.
Nicht-Lineare Analyse
Die Steifigkeit des Modells ändert sich im Betrieb und wird nicht als konstant angenommen.
Nicht-Lineare, dynamische Analyse
Bei dieser FEA werden Tr√§gheitsmomente, D√§mpfungseffekte und zeitabh√§ngige Lasten ber√ľcksichtigt.

Das (CAD-)Modell, f√ľr das die Berechnung durchgef√ľhrt werden soll, wird in ein Netz aus geometrisch einfachen Elementen in endlicher Anzahl unterteilt. Bei einem 2D-Modell sind die Elemente Drei- oder Vierecke, bei einem 3D-Modell besteht das Netz aus Tetraedern oder W√ľrfeln. Auf die Elemente werden die Materialeigenschaften des CAD-Modells reflektiert. √úber die Eckpunkte, an denen die Elemente zusammensto√üen, werden Verschiebungen und Verdrehungen eingeleitet. Dadurch treten Spannungen und Verzerrungen innerhalb der Elemente auf, die dann berechnet werden k√∂nnen.
Dadurch lassen sich Materialerm√ľdungen vorhersagen bzw. vermeiden.

Die FEA erlaubt neben der Simulation der Formstabilit√§t auch - durch Untersuchung der Belastungen, denen Baugruppen ausgesetzt sind - die Bestimmung von kinematischen (Informationen √ľber Position, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegungskurven, ¬Ö ) und dynamischen (Gelenkreaktionen, Tr√§gheitskr√§fte, ¬Ö) Eigenschaften mit Hilfe von Bewegungsanalysen.

Eine weitere FEA-Anwendung ist die numerische Str√∂mungsmechanik zur Simulation von Fl√ľssigkeits- und Gasstr√∂mungen. W√§rme√ľbertragungen und auf Modelle wirkende Kr√§fte beim Umstr√∂men von Fluiden lassen sich so untersuchen.

Finite-Elemente-Methode

Die Finite-Elemente-Methode dient zur Untersuchung statischer, dynamischer, thermischer, strömungstechnischer und anderer Erscheinungen in einem Bauteil oder einer Konstruktion.
FEM nimmt aufgrund des gestiegenen Zeitdrucks bei der Entwicklung und dem Bestreben nach Einsparung von Prototypen immer mehr an Bedeutung zu.
FEM-Software besteht generell aus drei Grundkomponenten:
1. Preprozessor
2. Gleichunglöser (Solver)
3. Postprozessor
Der Preprozessor ist der Teil der die Berechnung vorbereitet. Mit ihm werden die CAD-Daten importiert und gegebenenfalls repariert, das Modell von nicht relevanten Details befreit (Defeaturing),die Lasten definiert und das Netz (Nach Bestimmung aus welchen Elementen das Netz aufgebaut wird) erzeugt.
Mit den Solvern wird die eigentliche Berechnung aus den Bereichen Festigkeitslehre, Str√∂mung, W√§rme√ľbertragung, Kinematik, ¬Ö durchgef√ľhrt.
Postprozessoren dienen zur Auswertung der Rechenergebnisse in numerischer und graphischer Form (mit Hilfe von Farbverläufen.

Flat-Shading

"Flat-Shading" ist eine Methode, die zum Schattieren einer Darstellung verwendet wird.
F√ľr die gesamte Fl√§che wird nur ein Beleuchtungswert berechnet. Dieser ergibt sich aus der Lage im Darstellungsraum. Der Schattenwurf kann mit dieser Methode nicht realisiert werden.

Floating-Lizenz

Unter Floating-Lizenz (="gesharte" Lizenz) einer Software versteht man ein Lizenzierungssystem bei dem sich mehrere Anwender das Nutzungsrecht einer Software- an unterschiedlichen Arbeitsplätzen teilen können.

Fluid-Technik

Moderne Maschinen und Anlagen bestehen heute aus Komponenten verschiedener Antriebstechniken- Hydraulik, Pneumatik, Elektrik, Elektronik, Elektromechanik, Mechanik, . . .
Deshalb ist die Verbindung der Daten von hydraulischen und pneumatischen Antrieben mit denen der elektronischen Steuerungstechnik von besonderer Bedeutung.
CAE-/CAD-Systeme f√ľr die "Fluid-Technik" erlauben die Verwaltung und Projektierung von komplexen hydraulischen und pneumatischen Schaltkreisen.

Diese Fluid-Technik-Anwendungen gibt es entweder als Standalone-Programme oder integriert in andere CAE-Anwendungen.

Wichtige Funktionen / Eigenschaften:
- Logik-, Pr√ľffunktionen und Automatismen f√ľr die Fluid-Technik
- Es stehen spezielle Symbolbibliotheken, Makros, . . . zur Verf√ľgung.
- (Seiten√ľbergreifende) Projektverwaltung
- Automatischen St√ľcklisten- und Bestelllisten-Generierung
- Erstellung von normgerechten Dokumentationen
- Fluid- und Elektrokonstruktion können auf die selbe Datenbasis zugreifen

Fly-Out-Men√ľ

Ein Fly-Out-Men√ľ ist in der Regel eine Zusatz-oder Untersymbolleiste einer Funktionsschaltfl√§che in einer Werkzeugpalette. Diese Symbolleiste variiert oder spezifiziert die Funktion in der Werkzeugpalette.
Das Fly-Out-Men√ľ erscheint (klappt auf) unter oder neben dem Werkzeugsymbol, wenn der Anwender mit der Maus auf dieses Symbol klickt und die Maustaste gedr√ľckt h√§lt. Danach kann der Anwender aus dem Men√ľ die gew√ľnschte Funktion ausw√§hlen.

Flächenbegrenzungsmodell - Boundary Representation-Model

Bei der Boundary Representation handelt es sich um eine Volumenbeschreibungsmethode,
die die Geometrie durch die umh√ľllenden Egrenzungsfl√§chen bzw. durch deren Begrenzungen (=engl. Boundaries) und zus√§tzlich durch die Angabe der Lage des Materials relativ zur Begrenzungsfl√§che erfasst.
Die Berandung eines geometrischen Körpers setzt sich aus den "topologischen Primitiven"
- "Knoten" (=Eckpunkt engl.: vertex)
- "Kante" (= engl.: edge)
- "Fläche" (=engl.: face)
zusammen.
Jeder dieser Elementtypen besitzt Attribute, die ihn geometrisch beschreiben (Koordinaten, Kr√ľmmung, Steigung, ...), und Beziehungen zu den angrenzenden topologischen Primitiven (Verweise der Primitive untereinander).
Das BRep-Modell unterscheidet sich vom reinen Fl√§chenmodell dadurch, dass es in die Datenbasis Materialvektoren zur Erfassung der Volumeninformation einf√ľgt.
Im Gegensatz zum Fl√§chenmodell "wei√ü" das System auf welcher Seite der Fl√§che sich das Material befindet. Bei einem Fl√§chenmodell muss der Anwender f√ľr die korrekte Ausrichtung der Fl√§chennormalen" sorgen. Der BRep-Volumenmodellierer erkennt auch selbst√§ndig welche Elemente andere durchdringen und kann daher die Verschneidungskanten berechnen und die Elemente entsprechend trimmen.

Flächenerzeugung - Generative Shape Design

Fl√§chen lassen sich √ľber verschiedene Methoden definieren.
Die Leistungsf√§higkeit eines CAD-Systems zeigt sich unter anderem an den M√∂glichkeiten, die hierf√ľr geboten werden:
- Standardflächen (Mehreck, Ellipse, Kreis, …)
- Fläche zwischen mehreren Profilen
- Flächen mit ein- oder zwei Leitkurven und beliebig vielen Zwischenprofilen
- Fläche durch (variable) Auszugschräge an einem Leitprofil
- Fläche durch (variable) Auszugschräge an bestehenden Flächengeometrien
- Rotations- und Profilflächen
- F√ľllfl√§chen, Verbindungsfl√§chen

Flächenmodell

Ein Fl√§chenmodell ist die Weiterentwicklung des Drahtmodells. F√ľr die Darstellung eines Objektes in einem Fl√§chenmodell werden ebene und / oder r√§umliche Fl√§chen (Regelfl√§chen und / oder Freiformfl√§chen) verwendet. Kurz: Ein Fl√§chenmodell besteht aus Dr√§hten, zwischen denen Fl√§chen aufgespannt werden.

Flächenorientiertes Grundelement - Flächenprimitive

Neben den linienförmigen Elementen und den Volumenkörpern gibt es aus Sicht des CAD-Systems flächenförmige Primitive.

Fl√§chenr√ľckf√ľhrung

Mit Hilfe der Fl√§chenr√ľckf√ľhrung lassen sich reale Modelle oder Prototypen, f√ľr die es keine CAD-Beschreibung gibt, in die CAD-/ CAM-Bearbeitung integrieren. Dazu wird der K√∂rper von einem 3D-Digitalisiertem (Koordinatenmessmaschine) abgetastet. Die so entstandene Punktewolke wird in CAD-Fl√§chen umgerechnet.

Folien

Folien (engl. layer): Logisch zusammengeh√∂rende Zeichnungsobjekte (W√§nde, Fenster, T√ľren, M√∂blierung, Bema√üung etc.) werden, der besseren √úbersichtlichkeit und der Zeichnungsstrukturierung wegen, auf einer gemeinsamen "Folie" gezeichnet. Eine Folie ist mit der herk√∂mmlichen Zeichnungsfolie vergleichbar. Folien k√∂nnen √ľbereinandergelegt und in beliebiger Kombination zusammen betrachtet werden. Damit lassen sich schnell thematische Pl√§ne f√ľr spezielle Fachingenieure oder Gewerke zusammenstellen.

Form und Lagetoleranzen - Geometric Dimensioning and Tolerancing - GDT

Formtoleranzen begrenzen die zulässige Abweichung durch den Fertigungsprozess eines Körpers von seiner geometrisch idealen Form. Die zulässigen Richtungs-, Orts- und Laufabweichungen von der idealen Lage von zwei oder mehreren Geometrieelementen zueinander werden durch die Angabe von Lagetoleranzen vom Konstrukteur festgelegt.
Form und Lagetoleranzen werden bei 2D-CAD-Systemen in der Zeichnungen angegeben wie beim herk√∂mmlichen Technischen Zeichnen oder im 3D-Bereich als sogenannte Product and Manufacturing Information an das 3D-CAD-Model angef√ľgt.

Formelement - Form Feature

Ein Formelement ist als logisch zusammenhängende Geometrie definiert.

Formschräge - Ausformschäge

Unerl√§sslich f√ľr den Formen-, Modell- und Werkzeugbau, sowie die Guss- und Schmiedefertigung ist die "entformungssichere" Konstruktion.
Spezielle CAD-Funktionen generieren automatisch gleichmäßig tangentiale Formschrägen an Flächen, wahlweise mit vorgegebener Länge und Winkel, auf eine Ebene oder an einen 2D/3D Kurvenzug mit variablem Entformungswinkel.

Freiformkurve

Eine Freiformkurve ist eine Kurve, die sich analytisch nicht exakt beschreiben l√§sst. Die Kurven sollen m√∂glichst glatt durch viele vorgegebene Punkte laufen. Diese Kurven besitzen sich stetig √§ndernde Tangentensteigungen. Mathematisch ausgedr√ľckt, verlangen diese Kurven die mehrfache Differenzierbarkeit der beschreibenden Funktionen. Freiformkurven k√∂nnen durch Approximation oder Interpolation bestimmt werden. F√ľr die Approximation kommen Verfahren von Coon und Bezier sowie das B-Spline-Verfahren zum Einsatz und f√ľr die Interpolation stehen die Verfahren von Hermite und Lagrange sowie das Verfahren der kubischen Splines zur Verf√ľgung.

Freiheitsgrade - Degrees of Freedom

Ein "Freiheitsgrad" steht allgemein f√ľr die F√§higkeit eines Systems sich gegen√ľber einer bestimmten Anzahl von physikalischen Gr√∂√üen, die der Anzahl der Freiheitsgrade entspricht, unabh√§ngig zu zeigen.
In der Technik dr√ľckt die Anzahl der Freiheitsgrade h√§ufig die Bewegungsm√∂glichkeit (translatorisch und rotatorisch) eines K√∂rpers oder Massenpunktes aus

Frieren - frozen

Der Begriff "Frieren" wird in einigen CAD-Programmen (u. a. AutoCAD von Autodesk) in Zusammenhang mit der Ebenentechnik verwendet. "Frieren" bedeutet hier das Unterdr√ľcken der Anzeige von Objekten, die auf bestimmten Ebenen (Layers) liegen.

Front Loading

Mit "Front Loading" wird das Ziel bezeichnet, Funktion, Betriebsverhalten, technologischen und sonstigen Eigenschaften eines Produktes / Bauteiles o. √§. so fr√ľh wie m√∂glich in der Entwicklung mit Hilfe von digitalen Modellen zu verwirklichen - ohne vorher Versuche und Tests mit realen Prototypen durchf√ľhren zu m√ľssen.
Front Loading bezieht Simulation und Analyse bereits in der fr√ľhen Konzept- oder Konstruktionsphase eines neuen Produktes in die Entwicklung ein, um wichtige Produktentscheidungen durch virtuelle Versuche abzusichern.

Functional Digital Mockup

"Functional Digital Mockup" ist die Fortsetzung des Geometrie-orientierten Digital Mockup (=DMU) um die digitale Repräsentation und Untersuchung der Produktfunktionen. Das Hauptaugenmerk auf Funktion und Verhalten der zu entwickelnden Produkte. Erreicht wird dies durch eine enge Integration mit Simulation.

Functional Digital Mockup

"Functional Digital Mockup" ist die Fortsetzung des Geometrie-orientierten Digital Mockup (=DMU) um die digitale Repräsentation und Untersuchung der Produktfunktionen. Das Hauptaugenmerk auf Funktion und Verhalten der zu entwickelnden Produkte. Erreicht wird dies durch eine enge Integration mit Simulation.

Functional Modeling

Beim "Functional Modeling" steht nicht die Geometrieerzeugung im Vordergrund, sondern die Definition beziehungsweise die Platzierung von funktionalen Einheiten (Features) wie z. B. Rippen. Grundlage f√ľr diese Konstruktionsmethode des "Functional Modeling" bilden einerseits unterschiedliche Typen von Volumenmodellen (wie Shellable, Cavity, Added, Internal, Protected und Core) und andererseits die im System integrierten Features (behavior driven ¬Ė Verhaltens-gesteuert), die √ľber Parameter und die enthaltenen Regeln und Abh√§ngigkeiten gesteuert werden.

Funktion (Anwendung) - funktion

"Funktion" im Sinne der CAD-Anwendung ist eine definierte Aufgabe und Zweck, die ein CAD-Modul in einem bestimmten Zusammenhang f√ľr den Anwender erf√ľllt.
Eine Funktion in der Informatik ist ein Unterprogramm bzw. ähnlich wie in der Mathematik, eine Abbildungsvorschrift.

Funktion (System)

Unter "Funktion" im Zusammenhang mit technischen Systemen versteht man die √úberf√ľhrung von Eingangsgr√∂√üen (Stoff, Energie, Information) in neue Ausgangsgr√∂√üen (Stoff, Energie, Information)- unter Ber√ľcksichtigung von Parametern.
In der Konstruktionmethodik wird unter einer "Funktion" die lösungsneutrale Formulierung des bestimmungsmäßigen Zwecks eines technischen Objektes verstanden.
Man unterscheidet:
- Gesamtfunktion / Teilfunktion
- Hauptfunktion / Nebenfunktion
Eine Funktion kann von mehreren Unterfunktion(sbaustein)en erf√ľllt werden, welche zu einem System vernetzt sind.
Eine Funktionstruktur ist die Anordnung und Verkn√ľpfung einzelner Teilfunktionen zu einer oder mehreren komplexen Funktionen.

Funktionsmodell

Ein "Funktionsmodell" ist das Ergebnis eines Rapid Prototyping-Prozesses. Diese Art der Protypen entspricht hinsichtlich der Werkstoff- und Funktionseigenschaften weitgehend dem Serienmodell.
Vom "Funktionsmodell" sind zu unterscheiden "Konzept- oder Hilfsmodelle".

Fused Deposition Modelling

Das "Fused Deposition Modelling" ist ein Verfahren des Rapid Prototyping. Ein Miniaturextruder erzeugt d√ľnne Thermoplastf√§den, die durch m√§anderf√∂rmiges Ablegen einen Konturquerschnitt des zu erzeugenden Vorserienmodells bilden. Durch √úbereinaderlegen vieler Querschnitte wird das komplette Modell aufgebaut.

Fused Deposition Modelling

Das "Fused Deposition Modelling" ist ein Verfahren des Rapid Prototyping. Ein Miniaturextruder erzeugt d√ľnne Thermoplastf√§den, die durch m√§anderf√∂rmiges Ablegen einen Konturquerschnitt des zu erzeugenden Vorserienmodells bilden. Durch √úbereinanderlegen vieler Querschnitte wird das komplette Modell aufgebaut.

F√ľllfl√§che - fill surface

CAD-Funktion zur Erzeugung einer Oberfläche

F√ľllfl√§che - fill surface

CAD-Funktion zur Erzeugung einer Oberfläche

F√ľllung - fill

F√ľllung ist die deckende Farbe, mit der eine Fl√§che versehen ist.
Einige CAD-Programme sind nur in der Lage die Fl√§che mit der selben Farbe wie die Umrandungselemente zu f√ľllen.