Im Folgenden CAD Lexikon findet du 971 Begriffsdefinitionen aus dem Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Konstruktion und CAD.

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PIN

PIN steht f√ľr ¬ĄPersonal Identification Number¬ď. Das ist eine Nummer oder ein Passwort zur pers√∂nlichen Identifizierung.

Painter-Algorithmus

Das Painter-Algorithmus-Verfahren stellt eine Methode zum Rendern dar.
Um ein farbiges Volumen am Bildschirm oder einem anderen Ausgabeger√§t korrekt anzeigen zu k√∂nnen muss eine Hintergrundunterdr√ľckung von verdeckten Fl√§chen und Kanten erfolgen.
Bei dem Render-Verfahren mit Hilfe des Painter-Algorithmus werden Fl√§chen nacheinander von hinten nach vorne gezeichnet. Dadurch werden die zuerst gezeichneten also hinten liegenden Fl√§chen von den vorderen √ľberdeckt. Gegenseitig √ľberlappende Fl√§chen k√∂nnen nicht korrekt dargestellt werden.

Palette - Werkzeugkasten - Toolbox

Eine "(Werkzeug-)Palette" ist ein Fenster der graphischen Benutzeroberfläche, in dem eine Gruppe von Funktionsschaltflächen oder Einstellmöglichkeiten zusammengefasst sind, die der Anwender auswählen kann.

Pan

"Pan" ist eine Funktion, mit der der im Bearbeitungsfenster sichtbare Ausschnitt einer Konstruktion verschoben wird ohne die Darstellungsgr√∂√üe zu ver√§ndern. In einigen CAD-Programmen muss diese Funktion eigens aufgerufen werden. In der Windows-Umgebung oder im MacOS zum Beispiel wird diese Funktion mit Hilfe von Scrollbalken am Rand des Fensters durchgef√ľhrt.

Papierformat

Mit der Einstell-Option "Papierformat" wird die Größe der Zeichnungsausgabe definiert.
Dabei hat der Anwender die Auswahl zwischen genormten Zeichnungsblattgrößen oder frei definierten Flächen

Papiermen√ľ

Mit Papiermen√ľ wird eine auf ein Platt Papier gedruckte Graphik bezeichnet, die auf einem Graphiktablett angebracht ist. Auf dieser Graphik sind die Eingabebefehle des CAD-Programms als Symbole √ľbersichtlich angeordnet. Der Anwender kann nun mit dem Puck des Tabletts die Symbole anklicken und dadurch die entsprechenden Befehle aktivieren. Das Papiermen√ľ stellt somit eine Alternative zur graphischen Oberfl√§che am Bildschirm dar. Vorteil der Arbeit mit dem Papiermen√ľ ist, dass die Befehle in der Regel direkt aufrufbar sind. Der Anwender muss sich also nicht- wie es in der graphischen Oberfl√§che am Bildschirm oftmals der Fall ist- durch mehrere Befehlshierarchien (Men√ľs und Untermen√ľs) hindurch klicken, bis er zu einem speziellen Befehl gelangt. Nachteil des Papiermen√ľs/ Graphiktabletts ist, dass der Blick des Anwenders bei der Arbeit st√§ndig zwischen Bildschirm und Graphiktablett hin- und her wandern muss.

Parabel

Eine Parabel stellt eine Kurve auf einer Ebene dar, deren Punkte stets gleiche Abstände von einem Brennpunkt F und von einer festen Leitlinie L haben. Der Scheitelpunkt S liegt auf einer Senkrechten zu Leitlinie.
Eine technisch/physikalische Besonderheit besitzt die Parabel :
Alle parallel zur Parabelachse einfallenden Strahlen werden in dem Brennpunkt fokussiert. Dies macht man sich in Parabolantennen zu Nutze.
Umgekehrt werden alle vom Brennpunkt ausgehenden Strahlen an der Parabel so umgelenkt, dass sie parallel zur Parabelachse austreten. Eine technische Anwendung ist zum Beispiel ein Scheinwerfer.

Die Scheitelgleichung der Parabel:
y² = 2 p x
mit p als Abstand des Scheitelpunktes vom Koordinatenursprung

Parallele Projektion

Bei der Parallelen Projektion wird eine (2D-)Ansicht eines 3D-Modells dadurch erzeugt, dass jedes Element entlang einer Linie, die parallel zur z-Achse der Ansicht verläuft, auf eine Fläche (den Bildschirm) projiziert wird.

Parallelkurve

"Parlallelkurven" werden durch Kopie mit einem bestimmten Versatz zu bestehenden Kurven erzeugt. Der Versatzvektor kann als absoluter Betrag definiert werden oder es wird ein bestimmter Punkt angegeben, durch den die Parallelkurve gehen soll.

Parallelprojektion

Bei der Parallelprojektion wird ein geometrisches Objekt auf einer flachen Projektionsebene abgebildet. Dabei liegt (im Gegensatz zur Perspektive) der Standpunkt des Betrachters im Unendlichen, und die Projektionsstrahlen verlaufen parallel zueinander. In einer Parallelprojektion liegen alle √ľblicherweise parallel zueinanderliegenden Kanten auch in der Abbildung parallel zueinander. Grundrisse und Ansichten sind besondere Arten von Parallelprojektionen.

Parameter

Parameter (engl. setting). Wert im Programm, der f√ľr eine bestimmte Zeit einen entsprechenden Zahlen- oder Textwert annimmt. Er kann vom Anwender jederzeit ver√§ndert werden und bleibt bis zur n√§chsten Ver√§nderung mit diesem Wert erhalten, d. h. das Programm arbeitet mit dem im Parameter stehenden Wert. Beispiel in SPIRIT: Einstellung der Wandbreite. Die Objektparameter k√∂nnen √ľber ein Identifizierungsmen√ľ erfragt werden und f√ľr neu zu erstellende Objekte √ľbernommen werden.

Parametrikmodul

"Das parametrische Modellieren beruht auf dem Grundprinzip, dass zun√§chst ein Grundmodell aufgebaut, dass hei√üt vom Benutzer eingegeben wird, das eine genaue Spezifikation dessen beinhaltet, was an Modifikationen sp√§ter m√∂glich sein soll und welche Eigenschaften gegen√ľber den Modifikationen invariant sind beziehungsweise bei Modell√§nderungen erhalten bleiben m√ľssen. Die Flexibilit√§t wird dadurch erreicht, dass an die Stelle fester Ma√üe Parameter treten, denen je nach zu erzeugender Variante bestimmte Werte zugewiesen werden." √úber die Parametrisierung der Bema√üung hinaus m√ľssen zur eindeutigen Definition noch Constraints hinzugef√ľgt werden. Dies sind Bedingungen, die bei konventionellen technischen Zeichnungen vom betrachtenden Menschen interpretiert werden.

Parametrisches Modellieren

Beim "Parametrisches Modellieren" wird eine Konstruktion von vornherein so aufgebaut, dass ma√üliche √Ąnderungen sp√§ter einfach durch Eingabe von neuen Ma√üen durchgef√ľhrt werden. Das CSG-CAD-Volumenmodell ist daf√ľr besonders geeignet und unterst√ľtzt so die Varianten- und √Ąnderungskonstruktion. Moderen CAD-Programme stellen Features (=Technisches Objekt) mit eigener Intelligenz und Konstruktionslogik bereit.
Aber auch in der 2D-Anwendung gibt es Funktionen die das "Parametrisches Modellieren" besonders unterst√ľtzen: Trimmen, Stretchen von Geometrieen

Parasolid

Bei Parasolid handelt es sich um einen 3D-CAD-Volumenmodellierkernel der Firma Unigraphics Solution. Parasolid stellt eine Bibliothek mit C++-Funktionen bereit. Parasolid ist nicht nur Grundlage der Systeme von Unigraphics Solutions (SolidEdge und UNIGRAPHICS), sondern auch von √ľber 60 weiteren CAD- Systemen, Finite-Elemente-Analyse- und NC-Programmen unterschiedlicher Anbieter- wie z.B. ANSYS, Anvil Express, Bentley Systems, CADKEY, DesignWave, Esprit, MacNeal-Schwendler, MasterCAM, Mechanical Dynamics, MicroStation, Solid Edge, SolidWorks, SURFCAM, TopCad, TopCam, Unigraphics, VISI-CAD, VisualMill.

Part Design - Teilekonstruktion

Teilekonstruktion = Part Design
Prozess bei dem die Modelldefinition des Einzelteils im Mittelpunkt steht.

Partikelsystem

Ein Partikelsystem ist eine Funktion von Animationsprogrammen, mit der sich auf einfache Weise eine große Anzahl von Objekten animieren lässt. Diese Systeme werden eingesetzt, wenn viele Objekte bewegt werden sollen, es aber nicht auf das Verhalten eines bestimmten Einzelobjektes, sondern der Gesamtheit, ankommt.

Passungsangaben

In Maschinenbauzeichnungen sind oftmals Angaben zu Passungen erforderlich.
Eine Anforderung f√ľr die Zeichnungsaufbereitung ist, dass diese Angaben normgerecht (hoch / tiefgestellt) dargestellt werden k√∂nnen. Einige CAD-Systeme unterst√ľtzen den Anwender durch hinterlegte Normtabellen f√ľr die Passungswerte, die dann in die Zeichnung √ľbernommen werden k√∂nnen.

Peripherie

Als Peripherie (Umgebung) werden die externen Zusatzger√§te, wie Tastatur, Maus, Drucker, Plotter, Monitor etc., eines Computers bezeichnet. Diese Ger√§te k√∂nnen mit dem Computer √ľber Kabel oder drahtlos mit Hilfe von Funk oder Infrarot verbunden sein. Dabei erfolgt der Datenaustausch √ľber sogenannte Schnittstellen.
Jedes Peripheriegrät wird mit einem eigenen Steuerungsprogramm, dem sogenannten Treiber, angesprochen.

Perspektive

Verfahren, das mit Hilfe einer Zentral- oder Parallelprojektion die bildliche Darstellung von 3D-Objekten in einer 2D-Ebene erlaubt. Perspektiven-Arten: Zweipunktperspektive: Alle parallel zueinander liegenden, horizontalen Kanten des abgebildeten Gegenstandes laufen auf jeweils einen Fluchtpunkt zu. Die Kanten liegen alle auf dem dem Horizont liegen, der sich in der Regel auf Augenhöhe befindet. Vogelperspektive: der Horizont der Bildebene liegt sehr hoch (Gegenteil: Froschperspektive, d.h. der Horizont der Bildebene liegt sehr tief).

Perspektivische Projektion

Bei der Perspektivische Projektion entsteht eine (2D-)Ansicht eines 3D-Modells dadurch, dass in der jedes Element entlang einer Linie auf eine Fläche (den Bildschirm) projiziert wird, die den Bezugspunkt schneidet. Elemente, die sich weiter hinten in der Ansicht befinden, erscheinen dadurch kleiner.

Phong Shading

Ein nach Phong Bui-Tuong benanntes Beleuchtungsmodell zur Generierung von schattierten Flächen mit kontinuierlichen Farb- und Helligkeitsverläufen. Siehe auch Gouraud Shading und Shading.

Phong-Shading

Phong-Schattierung ist eine Methode, ein gerendertes Bild zu schattieren, bei der die Farbe f√ľr jedes Pixel im endg√ľltigen Bild berechnet wird. Mit der Phong-Schattierung werden qualitativ hochwertige Bilder erzeugt, da Effekte wie Schattenwurf m√∂glich sind.

Pickbox

Die Pickbox ist die Umgebung des Fadenkreuzes, innerhalb der Elemente gefunden und selektiert werden können.

Pixel

Pixel ist eine Abk√ľrzung f√ľr "Picture Element". Ein Pixel ist auch der kleinste Lichtpunkt, den ein Bildschirm anzeigen kann.

Pixelgrafik

Grafik, die aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) besteht. Jeder einzelne Bildpunkt kann separat angesteuert und manipuliert werden. Dies ist aber auch gleichzeitig ein Nachteil von Pixelgrafiken. Ein weiterer Nachteil ist der vergleichsweise hohe Speicherbedarf. Bildbearbeitungs- oder Malprogramme arbeiten pixelorientiert. (Gegenteil: Vektorgrafik)

Plane - Ebene (Fläche)

Eine Ebene kann definiert werden durch drei Punkte, durch zwei Linien, durch eine Punkt und eine Gerade, durch eine planare Kurve, tangential an eine Oberfläche durch einen Punkt, normal an eine Tangente einer Kurve durch einen Punkt, parallel zu einer Ebene in einem definierten Abstand, Ausgleichsebene durch eine Punktewolke.

Plant Simulation

Das in der "Plant Simulation" definierte Simulationsmodell beinhaltet sowohl die wertsch√∂pfersischen Operationen, als auch die logistischen Prozesse einer Produktion und ber√ľcksichtigt dar√ľber hinaus das Produktionsprogramm, mit dem die zu fertigenden Produkte durch die Fertigungsanlage geleitet werden.
Anhand des erstellten Modells kann mit Hilfe unterschiedlicher Simulationsläufe das Verhalten der Fertigungsanlage untersucht und optimiert werden.
Die Plant Simulation gestattet das Durchspielen unterschiedlicher "Was w√§re wenn" Szenarien und die Untersuchung von zufallsbedingten Einfl√ľssen/ St√∂rungen.

Plot scale - Plotmaßstab

Unter "Plotmaßstab" versteht man die Skalierung mit der ein CAD-Modell auf dem Ausgabegerät ausgegeben (geplottet, gedruckt) wird.
Die Zeichnungsaufbereitungsmodule der CAD-Programme unterscheiden sich dadurch, wie Zeichnungselemente, wie Bemaßung, Beschriftung, Strichstärken, usw. beim Verändern des Plotmaßstab behandelt werden. Einige Programme skalieren diese Elemente ebenfalls, wenn der Ausgabemaßstab des Modells sich ändert. Andere halten diese Elemente konstant (z. B. Schriftgröße nach Norm)

Plotter

Peripheriegerät zum Zeichnen. Auf diesem druckerähnliche Gerät werden digitale Daten als Zeichnung auf Papier ausgegeben. Der auf diesem Wege gezeichnete Plan wird als Plot bezeichnet.

Plugin

Ein Plugin / Plug-in ist die Funktions-Erweiterung eines Programms.Ein Computerprogramm, das in ein anderes Softwareprodukt ¬Ąeingeklinkt¬ď wird und damit dessen Funktionalit√§t erweitert.
(siehe auch Add-On)

Pocket - Tasche

Eine Tasche ist ein Hohlraum im Körper

Point

Wenn im Zusammenhang von CAD von einem Punkt gesprochen wird, ist zu unterscheiden:
1. Ein Punkt- als ein eindimensionales Geometrieelement- ist Bestandteil des CAD-Modells.
2. Temporäre Punkte als Eingabehilfe bei der interaktiven Arbeit

Pol

"Pol" ist eine "Ecke" einer B-Spline-Kurve.

Polare Koordinaten - Kugelkoordinaten

Polare Koordinaten werden in einem sphärischen (Hilfs-) Koordinatensystem zur Angabe von Abständen und Winkeln verwendet.

Polare Mehrfachkopie

Polare Mehrfachkopie ist eine Bearbeitungsfunktion, mit der Mehrfachkopien in kreisförmiger Anordnung erstellt werden können.
Bei dieser Funktion können folgende Optionen angegeben werden:
Startwinkel
Endwinkel
Anzahl der Kopien (Inkrementwinkel)
Mitdrehen der kopierten Geometrie / oder nicht

Polyeder

"Polyeder" sind Körper, die ausschließlich von ebenen Flächen begrenzt sind. Ein Polyeder hat daher nur gerade Kanten.

Bei regulären Polyedern bestehen alle Teilflächen aus kongruenten regelmäßigen Polygonen:
Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Ikosaeder und Dodekaeder.
Bei diesen Körpern ist es möglich eine innere Kugel zu definieren, die alle Teilflächen tangiert. Ebenso existiert eine zweite Kugel, auf der alle Eckpunkte des Polyeders liegen.

Polygon

Jede geschlossene, geometrische Form, die aus drei oder mehr Liniensegmenten besteht, wie beispielsweise Dreiecke, F√ľnfecke, Sechsecke oder Achtecke.

Polygonfläche

Eine Polygonfläche ist ein geschlossenes Element, das aus bis mehreren Linienabschnitten besteht.

Polylinie

Eine Polylinie ist ein aus einem oder mehreren Liniensegmenten und/oder Kreisbögen bestehendes geometrisches Objekt, das trotz seiner verschiedenen Bestandteile von CAD- oder Grafikprogrammen wie ein einziges Objekt oder Element behandelt wird

Positionieren

Das "Positionieren" sorgt f√ľr die √úbergabe einer Konstruktionskoordinate an die aktuelle Funktion. Mit dem "Positionieren" wird die aktuell zu verarbeitende Position in einer Konstruktion markiert. Positionieren kann sich aber auch logisch auf ein vorhandenes Element beziehen.
Die Positionsbestimmung kann erfolgen durch:
- durch freie Digitalisierung (zum Beispiel durch "Mausklick" in den Konstruktionsraum)
- durch Digitalisierung im Raster
- durch Koordinateneingabe
- durch Eingabe eines Relativvektors

Positionieren unter Bezugnahme auf vorhandene Konstruktion

Positionierung durch Bezugnahme auf vorhandene Konstruktion:
Durch einen "Mausklick" zum Beispiel wird die Fadenkreuzposition auf ein bestimmtes Graphikelement oder einen speziellen Konstruktionspunkt gesetzt und dessen Koordinaten zur Weiterverarbeitung an die aktuelle Funktion √ľbergeben.

- Fangfunktion= Ansnap-Funktion (End-, Mittel-, Schnittpunkte...)
- Anwendung von Konstruktionsregeln (Horizontale, Mittelsenkrechte...)
- automatischer Fang/ Intelligenter Cursor/ Autosnap

Positionierhilfe

Zur exakten Positionsdefinition stellen CAD-Programme dem Anwender verschiedene (meist grafische) Hilfen zu Verf√ľgung. Intelligente Mauszeiger = LogiCursor = Smartcursor zeigen dem Anwender Informationen in verschiedener Art und Weise beim Positionieren an. Dadurch findet der Anwender charakteristische Konstruktionspunkte (z. B. mit Hilfe von Symbolen oder Textk√ľrzeln) oder bestimmte Koordinatenwerte (durch dynamische Anzeige der Koordinatenwerte oder mit Hilfe von √ľber die Zeichnungsebene gelegten Gitterlinien)

PostScript

PostScript ist eine standardisierte Seitenbeschreibungssprache, durch die der Ausdruck von Texten und/oder grafischen Elementen innerhalb eines Dokumentes gesteuert wird. Viele Grafik-, Layout- und CAD-Programme sind in der Lage, PostScript-Dateien zu erzeugen, allerdings ist f√ľr die Ausgabe dieser Dateien ein PostScript-f√§higes Ausgabeger√§t (z.B. Drucker) notwendig.

Predictive Enginieering

Beim "Predictive Enginieering" geht es darum, den bevorstehenden Fertigungsprozess im Rechner zu simulieren (daher: vorausschauendes, vorhersehbares Engineering).Im Designprozess wird nicht nur das Endprodukt betrachtet, sondern der ganze Entstehungsablauf ber√ľcksichtigt. Um das zu erreichen, muss das Wissen um den Entstehungsprozess und um das Produkt selbst in das CAx-System eingebracht sein.

Printed Circuit Board

Ein PCB-Entwicklungssystem unterst√ľtzt den Entwickler bei Design, Simulation und Bearbeitung von elektronischen Leiterplatten.
Eine Leiterplatte, auch als Leiterkarte, Platine oder gedruckte Schaltung bezeichnet, hat die Aufgabe der mechanischen Befestigung und der elektrischen Verbindung von elektronischen Bauteilen.

Prinzipkonstruktion

"Prinzipkonstruktion" ist die √úbernahme von Detaill√∂sungen f√ľr eine neue Konstruktion.

ProSTEP

Verbundvorhaben der CAD/CAM-Anwender der Automobil- und Elektroindustrie, der Systemanbieter und Softwareentwickler zur Einf√ľhrung des Standards STEP in die industrielle Praxis. Die in ProSTEP entwickelten Prozessoren f√ľr verschiedene CAD/CAM-Systeme (z.B. AutoCAD, CADDS, CATIA, Euclid, HP-Solid, Tebis...) basieren auf einer gemeinsam entwickelten Datenbasis. Im ProSTEP-Projekt wird prototypisch die STEP-gerechte Verwaltung von CAD/CAM-Daten mit den Systemen CADIM, ORACLE, ONTOS und Objectivity und damit sowohl in relationaler als auch in objektorientierter Umgebung realisiert.

Product Data Management - Produktdatenmanagement

Ein Produktdatenmanagement-System unterst√ľtzt IT-Prozesse in der Produktentwicklung- unter Einbeziehung von externen Partnern (Kunden und Lieferanten) eines Unternehmens. Als technische Datenbank- und Kommunikationssystem bildet es die Integrations- und Kommunikationsplattform f√ľr unterschiedliche Cax-Systeme als Kern einer PLM (Product Lifecycle Management) Strategie
Ein PDM-System unterst√ľtzt die Erfassung, Bearbeitung und Verwaltung der digitalen Produktbeschreibung (=der Produkt beschreibenden Daten) sowie die Organisation der Abl√§ufe innerhalb der industriellen Prozessketten.
PDM ist aus den so genannten "Engineering Data Management"-Systemen hervorgegangen, die zur integrierten Verwaltung von Produktdaten eingesetzt wurden und die den Fokus auf der Produktentwicklung hatten.
PDM- Systeme sollten Schnittstellen zur ERP- und PPS-Systemen bereitstellen, um Produktentwicklungsdaten und betriebswirtschaftliche Daten zu koppeln.

PDM-Systeme k√∂nnen nicht nur St√ľcklisten zusammenstellen, Daten ablegen oder Zeichnungen verwalten, sondern auch Prozesse und Zugriffsrechte bestimmen und festlegen. Dazu z√§hlen die Verwaltung von √Ąnderungen, von betriebsinternen Abl√§ufen (wie z. B. Entwicklungs- und Produktionsfreigaben), sowie die Unterst√ľtzung bei der Zusammenstellung und √úbergabe von Daten.

PDM-Systeme sind aus den Zeichnungsverwaltungssystemen hervorgegangen. Ein PDM-System ist ein Instrument der Prozesssteuerung

Product Lifecycle Management

"Product Lifecycle Management" ist ein Konzept/ eine Strategie (keine Software-Anwendung) zur Verwaltung aller produktbeschreibenden Informationen √ľber den gesamten Lebenszyklus eines Produktes hinweg. PLM unterst√ľtzt wissensbasiert die Prozesse bez√ľglich der Produktentwicklung vom Entwurf bis zum Recycling.
Der Gedanke der hinter dem Product Lifecycle Management steht, hat sich √ľber das Product Data Management aus dem urspr√ľnglichen CIM-Konzept entwickelt. PLM geht aber √ľber die Verwaltung von Produktdaten hinaus und beschreibt einen umfassenderen Prozess - der nicht nur Entwicklung und Konstruktion, sondern auch Einkauf, Fertigung, Montage, Service und Marketing beinhaltet.
Bei PLM wird das Bestreben nach einer digitalen Fertigung bzw. Fabrik im Zusammenhang mit dem Produktlebenszyklus betrachtet. Dabei spielt die Internettechnologie eine wesentliche Rolle als Kommunikationsplattform.
Die zwei zentralen Aspekte von PLM sind:
- Kontrolle und Steuerung der Informationsfl√ľsse
- Beeinflussung der Produkte und ihrer Gestaltung

Product and Manufacturing Information

Product and Manufacturing Information sind Kommentare, die einem 3D-CAD-Modell hinzugef√ľgt werden, die Fertigungsinformationen und andere nicht-graphische Daten enthalten k√∂nnen. Mit Hilfe der PMI geben Konstrukteure Produktinformationen ohne Zeichnungen an die Fertigung weiter.

Product development system - Produktentwicklungssystem

Produktentwicklungssystem = CAD-/CAE-Software

In der heutigen Produktionsumgebung an verschiedenen Standorten m√ľssen Informationen mittels eines effektiven Produktlebenszyklus-Managements erzeugt und verwaltet werden.

Ein Produktentwicklungssystem stellt daf√ľr unter anderem die folgenden Funktionen bereit:
1.
Erstellen detaillierter und intuitiver digitaler Produktdaten (Digitale Modelldefinition und Digitales Produktdatenmanagement)
2.
Abwicklung kritischer Operationen und Zusammenarbeit von Projektteams, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern
3.
Projektmanagement und -ausf√ľhrung
4.
Prozesssteuerung (z.B. √Ąnderungsmanagement und Entwurfspr√ľfung, Fertigungsfreigabe)

Produktdefinitionsdaten

Zu den Produktdefinitionsdaten z√§hlen neben den Grafikinformationen, durch die eine Konstruktion geometrisch beschrieben wird, auch alle f√ľr die Produkterstellung relevanten technischen Daten (z. B. f√ľr die Fertigungssteuerung, Material, Gewicht und Volumen, phyikalische Eigenschaften,...).

Produktentstehungsprozess

Der "Produktentstehungsprozess" umfasst die betrieblichen Abläufe in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Arbeitsplanung, Fertigung, Montage, Qualitätssicherung.

Produktentwicklungsprozess

Die Produktentwicklung beinhaltet alle Tätigkeiten, bei denen ausgehend von den Anforderungen die geometrischen, stofflichen und technischen Merkmale eines Produktes bezogen auf den gesamten Lebenszyklus festgelegt werden. Zu den Unterprozessen gehören: Versuch, Musterbau, Fertigung, Montage
Ziel des elektronischen Produktenwicklungsprozesses ist eine möglichst durchgängige Virtualisierungskette zu schaffen.
Insbesondere im Automobilbau werden immer mehr Simulationstools f√ľr technische Problemstellungen und Designfragen eingesetzt. Es wird von einem multidisziplin√§ren CAE-Konzept gesprochen, bei dem Kenngr√∂√üen aus verschiedenen Bereichen der Physik (z. B. Geometrie, Mechanik, Elektronik, Akustik, Aerodynamik, ...), der Technik (Fertigung, Design, Montage, ...) und des sp√§teren Gebrauchs (z. B. Fahruntersuchungen, Crahtests, Verbrauch, ¬Ö) untersucht werden.

Produkterstellung

Produkterstellung umfasst den Prozess von der Planung und Ideensuche zur Definition eines Produktes bis zur Auslieferung an den Nutzer - also bis das Produkt genutzt werden kann.

Produktionsplanungssystem - Manufacturing-Ressource-Planning

Produktionsplanungssystem unterst√ľtzt die Abl√§ufe und Prozesse der Produktbereitstellung (= die Produktion und die Auslieferung eines Produktes). Mit Hilfe eines PPS-Systems werden Auftr√§ge abgewickelt, Produkte konfiguriert, produziert und ausgeliefert.

Produktkonfigurator

Ein Produktkonfigurator dient zur regelbasierenden Konfiguration modularer Maschinen oder Anlagen, sowie der dreidimensionalen Visualisierung und der funktionalen Pr√§sentation - auch durch Vertriebsmitarbeiter also unabh√§ngig von Konstruktion und Produktentwicklung. Dabei k√∂nnen Informationen aus ERP-, CAD-, CRM- und PDM-Systemen √ľbernommen werden.
Der Konfigurator bildet einen hierarchischen Produktkatalog ab und stellt eine Bibliothek vorhandener L√∂sungen bereit. F√ľr die Vertriebspositionen werden Preise automatisch ermittelt. Der Konfigurator warnt vor Konflikten, die bei der Zusammenstellung auftreten.

Produktmodell

Ein "Produktmodell" dient der Integration von Abl√§ufen im gesamten Produktentstehungsprozess (mit Entwicklung, Konstruktion, Arbeitsplanung, Produktion). Durch die Bereitstellung eines einheitlichen Datenmodells k√∂nnen alle am Produktentstehungsprozess beteiligten Bereiche die sie betreffenden Informationen entnehmen und nach der Verarbeitung zur√ľckschreiben. Heute werden alle Phasen eines Produktlebenszyklusses betrachtet. Ein Produktmodell, das den gesamten Lebenszyklus abdeckt - also neben dem Produktentstehungsprozess auch die Bereiche Vertrieb, Anwendungsbetrieb und Entsorgung, nennt man dabei "integriertes Produktmodell".

Profilelement

Als "Profilelement" wird ein planarer Querschnitt eines tats√§chlichen Elements bezeichnet, der zum Zeichnen des endg√ľltigen Elements projiziert oder gedreht werden kann.

Projekt

Ein Projekt ist ein einmaliger Prozess, der aus einem Satz von abgestimmten, gelenkten T√§tigkeiten mit Anfangs- und Endtermin besteht und durchgef√ľhrt wird, um unter Ber√ľcksichtigung von Zw√§ngen bez√ľglich Zeit, Kosten und Ressourcen ein Ziel zu erreichen, das spezifische Anforderungen erf√ľllt.

Projekt - project

Als Projekt wird im normalen Sprachgebrauch ein besonderes, einmaliges Vorhaben mit einem definierten Ziel bezeichnet, das Entwurfscharakter hat. Charakteristisch ist auch die zeitlich begrenzte Dauer.

Im Umfeld des Produktdatenmanagement ist ein "Projekt" ein Objekt unter dem Artikel (Fertigungsteile, Baugruppen, Standard- und Zukaufteile, CAD-Modelle, …) oder Dokumente eines Kontexts (Kundenauftrag, Fertigungscharge, Entwicklungsprozess) zusammengefasst werden. Dadurch ist der Zugriff auf alle relevanten Daten, die zu einem Projekt gehören möglich.

Projektierung

Eine Projektierung ist die Vorbereitung eines Ereignisses, eines Prozesses oder eines realen Konstruktes.

Der Begriff wird f√ľr die Erstellung von technischen (oder anderen) Unterlagen f√ľr die Pr√§sentation von Prozessen, z. B. im Anlagenbau oder im Bauwesen verwendet.

Den Vorgang der Zurverf√ľgungstellung der Daten f√ľr eine Datenbank bezeichnet man unter anderem auch als Projektierung.

Im Rahmen der Projektierung werden Daten manuell erfasst und eingegeben oder automatisiert aus anderen Systemen und Datenbanken importiert. Zusätzlich werden die projektierten Daten auf Ihre Konsistenz und fachliche Richtigkeit hin analysiert und gegebenenfalls verändert.

Projektion

Verfahren, mit dessen Hilfe K√∂rper, Fl√§chen und Linien durch Strahlen auf eine Fl√§che √ľbertragen (projiziert) werden. Bei den Projektionsmethoden unterscheidet man Axonometrie, Isometrie und Parallelprojektion sowie Perspektive, aber auch die einfachen Projektionen wie Grundriss und Ansichten bzw. Seitenrisse.

Projektion - projection

CAD-Funktion mit Hilfe der Punkte oder Drahtgittergeometrien auf eine Fläche abgebildet werden können.

Projektmanangement und PLM

"PM2PLM" ist ein Konzept zur Nutzung der Synergiepotentiale bei der methodischen und systemtechnischen Verbindung von Projektmanagement und Product-Lifecycle-Management.

Publishing

Publishing technischer Dokumente bedeutet die Aufbereitung und Verteilung von CAD-Zeichnungen f√ľr firmeninterne und externe Belange.
Mit Aufbereitung ist sowohl die Anpassung der Darstellungsweise, als auch die datentechnische Aufbereitung f√ľr Nicht-CAD-Anwender gemeint. Verf√ľgt ein CAD-Programm nicht √ľber die n√∂tigen Funktionen daf√ľr, so sollten wenigstens geeignete Schnittstellen zum Datenaustausch mit den entsprechenden Spezialprogrammen vorhanden sein.

Punkt

(1) Eindimensiones grafisches Element (2) Kleinste Ma√üeinheit des europ√§ischen typographischen Ma√üsystems (Ma√üeinheit f√ľr Schriftgr√∂√üen), nach dem Franzosen Didot benannt. Ein Didot-Punkt entspricht 0,376 mm. (3) Eine durch x-, y- und z-Koordinatenwerte definierte Position in einem dreidimensionalen Raum.

Punktdefinition

Die Definition eines Punktes kann erfolgen durch:
- durch freie Digitalisierung (=Klicken mit der Maus in die Konstruktionsfläche)
- durch Digitalisierung im Raster
- durch Koordinateneingabe
- durch Eingabe eines Relativvektors
- durch Bezugnahme auf vorhandene Konstruktion:
- - Fangfunktion= Ansnap-Funktion (End-, Mittel-, Schnittpunkte...)
- - Anwendung von Konstruktionsregeln (Horizontale, Mittelsenkrechte...)
- - Intelligenter Cursor/ Autosnap

Punktlicht

"Punktlicht" ist eine vom Anwender definierte Lichtquelle zur Beleuchtung des CAD-Modells f√ľr die Erstellung von realistischen Renderbildern.
Ein Punktlicht entspricht dem Eindruck einer nackten Gl√ľhbirne.

Push-Pull-Tool

Das von der @Last Software Inc. patentierte Push/Pull-Werkzeug erlaubt - wie der Name nahe legt- nach der Auswahl eines Umrisses / einer Fläche durch Ziehen und Schieben der Geometrie einen 3D-Körper dynamisch zu generieren - ähnlich einer Extrusionfunktion.

plattformunabhängig

"Plattformunabhängigkeit" bezieht sich meistens auf die Unabhängigkeit von der Hardware oder dem Bertriebssystem auf dem eine EDV-Anwendung läuft.
Ein plattformunabhängiges Datenmodell bzw. System zeichnet sich u. a. durch folgende Eigenschaften aus:
- Unterst√ľtzung des neutraler Datenformate STEP, VDAFS, IGES, DXF, ...
- Einsatz objektorientierter Software-Technologie f√ľr Schnittstellen CORBA/ COM oder OLE und Entwicklung C++, Java

plotten

Plotten (Plot-Funktion) bezeichnnet den Vorgang der Vorbereitung der Zeichnungsausgabe auf einem Ausgabegerät innerhalb des CAD-Programms.
Plotten ist auch der Vorgang der Zeichnungserstellung und -ausgabe am Ger√§t selbst (als Synonym f√ľr Drucken

product data - Produktdaten

Produktdaten sind alle Daten, die unter Ber√ľcksichtigung des Produktlebenszyklus s√§mtliche Merkmale eines Produktes und die zu dessen Herstellung notwendige Umgebung beschreiben. Im Sinne von CIM ist es anzustreben, die einmal erzeugten Daten entlang der gesamten Prozesskette weiterzuverwenden. Konzeptionell bedeutet dies, dass s√§mtliche Produktdaten in einer Datenbank verwaltet werden und alle beteiligten Prozesse darauf Zugriff haben k√∂nnen.