Im Folgenden CAD Lexikon findet du 971 Begriffsdefinitionen aus dem Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Konstruktion und CAD.

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RGB

Abk√ľrzung f√ľr "Rot, Gr√ľn, Blau"-Farbmodell, bei dem sich alle Farben (m√∂glich sind 16 Millionen Farben) aus einem Mischungsverh√§ltnis der drei genannten Lichtfarben ergeben. Eine 100%ige Mischung von Rot, Gr√ľn und Blau ergibt wei√ües Licht.
Im RGB-Farb-Modell werden Helligkeit und Farbe und Farbton zusamenn bearbeitet, d.h. diese drei Komponenten können nicht getrennt werden.

Rapid Manufacturing

"Rapid Manufacturing" bezeichnet die Verfahren zur generativen Herstellung von Endprodukten mit Hilfe von generativen Maschinen (Fabrikatoren) auf Basis von rechnerinternen Modelldaten (3D CAD Modell)
Die erzeugten Bauteile sollen alle Eigenschaften von marktgängigen Produkten oder deren Komponenten besitzen.

Fertigungstechnisch unterscheidet man generative Verfahren nicht danach, welche Art von Bauteilen damit hergestellt werden. Die Verwendung eigenst√§ndiger Bezeichnungen f√ľr Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing ist lediglich historisch bedingt.

Rapid Product Development

"Rapid Product Development" (w√∂rtlich: die schnelle Produktentwicklung) umfasst die DV-Unterst√ľtzung aller Entwicklungs- und Fertigungsprozesse- z. B. Auslegung und Berechnung (CAE), Konstruktion (CAD), Rapid Prototyping (RP), Baumusterpr√ľfung und Fertigung (CAM, CAQ, NC). Wichtig ist hier das Datenmanagement zur Verwaltung des Gesamtprozesses (durchg√§ngiges Datenmodell)

Rapid Prototyping

Rapid Prototyping ist das Verfahren zur schnellen Erstellung eines Prototypen aus einem 3D-CAD-Datenmodell. Bei diesem "generativen Fertigungsverfahren" steht der Wettbewerbsfaktor Zeit im Vordergrund. Die Beschleunigung des Produktentwicklungsprozesses wird durch die schnellere Verf√ľgbarkeit von Prototypen als dem Entwicklungsergebnis erreicht. Die damit erzeugten Prototypen lassen sich in die Kategorien "Konzept- oder Hilfsmodelle" (=Urmodell, Ergonomie- und Designmodell), "Funktionsmodelle" und "Abformmuster" einteilen.

Rapid Surface Creation

"Rapid Surface Creation" schlie√üt die L√ľcke zwischen angen√§herten Netzmodellen aus Millionen von Dreiecken und mathematisch exakten Polynomfl√§chen. RSC unterst√ľtzt alle m√∂glichen Oberfl√§chenbeschreibungen, die durch Design- und Engineering-Prozesse definiert wurden - wie z.B. Netz-, Scan- und Fl√§chendaten. Diese Fl√§chendaten k√∂nnen ineinander umgewandelt oder auch kombiniert werden.

Rapid Tooling

Unter dem Begriff "Rapid Tooling" versteht man das Herstellen von Vorserienwerkzeugen und -formen aus 3D-CAD-Modellen mit Generativen Fertigungsverfahren.

Rasten - snap

Viele CAD-Systeme bieten zur Positionierung, Ausrichtung und Manipulation eine so genannte Fangfunktion als Hilfsmittel. Wenn der Mauszeiger √ľber ein bereits konstruiertes Teil bewegt wird, wird er von charakteristischen Geometriepunkten (Ankerpunkten) angezogen sobald er in ihre Umgebung (=Fangradius) gelangt. Der Cursor springt dann zu diesem Punkt hin; man sagt, er "rastet" an diesen Punkten ein. Der Anwender kann die Koordinaten dieses Punktes somit exakt f√ľr seine weitere Konstruktion √ľbernehmen.

Raster

(1) Konstruktionsraster, das auch ausgedruckt oder ausgeplottet wird. (2) Zeichnerisches Hilfsmittel zur leichteren Eingabe und Bearbeitung von Geometriedaten. Raster werden als Punktmuster dargestellt. Der Abstand der Punkte kann beliebig eingestellt werden. Im sog. Fangmodus werden alle vom Anwender eingegebenen Punkte auf den nächstliegenden Rasterpunkt gelegt, wodurch exaktes Arbeiten erleichtert wird. Siehe auch Fangraster.

Raster-Vektor-Konvertierung

Eine Raster-Vektor-Konvertierung ist die Umwandlung von Bitmaps in Vektorgeometrie, die mit einem CAD-Programm weiterverarbeitet werden kann

Rasterdatenverarbeitung

CAD-Dateien sind in der Regel Vektordateien und unterscheiden sich grundlegend von Rasterdateien (=Bitmap-Dateien). CAD-Dateien enthalten mathematische Objekte, während in Bitmap-Dateien die Graphik aus einem Muster von einzelnen Punkten, von denen die Farbwerte abgespeichert werden, zusammengesetzt wird.
In der CAD-Anwendung besteht oft die Anforderung auch Bitmaps handhaben zu k√∂nnen, da einerseits h√§ufig Graphiken als Bitmaps (eingescannte Zeichnungen) vorliegen bzw. da auch CAD-Dateien in Bitmap-Zeichenprogrammen weiterverarbeitet werden m√ľssen (z. B. DTP). In das CAD-System importierte Bitmaps k√∂nnen nur als gesamtes Objekt und nur sehr eingeschr√§nkt manipuliert werden (Drehen, Verschieben, Skalieren des Bitmaps). √Ąnderungen am Inhalt des Bitmaps sind nicht m√∂glich, es sei denn das CAD-Programm verf√ľgt √ľber einen eigenen Rastereditor. Eine andere M√∂glichkeit der Weiterverarbeitung der Informationen besteht in der Vektorisierung der Rastergraphik. Des √∂fteren wird eine Rastergraphik der CAD-Vektorgraphik als zus√§tzliche Information oder als Konstruktionshilfe hinterlegt. Dadurch entsteht eine Hybriddatei (=Mischung aus Raster- und Vektordaten)

Einige Kriterien f√ľr die Rasterdatenverarbeitung im CAD-System:
- Import von Rasterdaten (Bitmaps)
- Export nach Rasterformaten (f√ľr DTP, Dokumentation, ...)
- Scannschnittstelle
- Hinterlegung der Konstruktion mit einer Rasterdatei
- Rastereditor
- Hybridmodell

Rastereinheiten

"Rastereinheiten" sind die Einstellungen, mit denen der Abstand zwischen benachbarten Rasterpunkten in einem (Fang)Raster festgelegt wird.

Rasterhintergrund

Ein "Rasterhintergrund" ist ein Bitmap-Bild, das als Hintergrund f√ľr das Rendern verwendet werden kann.

Rasterlock - Rastersperre

Durch Aktivierung der Rastersperre (Fangraster) wird ein graphisch eingegebener (mit Hilfe der Maus) Datenpunkt immer auf den Rasterpunkt gezogen, der der Position des Mauszeigers am nächsten liegt. Konstruktionskoordinaten können nur Werte der Koordinaten von Rasterpunkten annehmen.

Raytracing

Raytracing (engl. Lichtstrahlverfolgung) ist ein Verfahren zur perfekten, photorealistischen Darstellung dreidimensionaler Objekte mit Hilfe entsprechender Programme. Durch Raytracing kann ein sehr realistischer Eindruck entstehen, da Schatten, Reflexionen, Lichtbrechungen und Spiegelungen ber√ľcksichtigt werden.

Raytracing

Das Raytracing stellt eine Methode zum Rendern dar.
Bei dem Raytracing-Verfahren wird zu jedem Pixel ein Strahl (Ray) durch den Betrachtungsraum erzeugt, der die Flächen schneidet. Der Schnittpunkt mit der geringsten Tiefe definiert die Darstellungsfarbe des Pixels.
Das Raytracing-Verfahren wird auch zur Beleuchtungsermittlung verwendet. Dabei wird f√ľr jedes Pixel der Beleuchtungswert ermittelt. Vom Pixel ausgehend wird ein Strahl zur Lichtquelle gesendet und gepr√ľft ob er die Lichtquelle erreicht. Trifft er zuvor auf ein Hindernis, so wird die Beleuchtungsintensit√§t des Pixel in Abh√§ngigkeit der Lichtdurchl√§ssigkeit des Hindernisses herabgesetzt.
Mit dem Raytracing-Verfahren lassen sich Effekte wie Reflexion, Spiegelung darstellen.

Rechnergest√ľtzte Planung - Computer Aided Planning

CAP stellt die digitalen Instrumente zum Aufbau eines effizienten Prokuktionsablaufs bereit. Zielsetzung heute ist die Planung und der Aufbau von Fertigungslinien, die die Prinzipien des "Build-to-order" bzw. des "Lean Managements" ber√ľcksichtigen ( --> digitale Fabrik).
Zur Umsetzung ist die Integration der Daten aus den verschiedenen CAx-, PDM-, PLM-Systeme bis hin zu dem eingesetzten ERP-System erforderlich.

Rechnergest√ľtzte Str√∂mungsdynamik - Computational Fluid Dynamics

Ein CFD-System erlaubt die Analyse und Simulation von Strömungen am Computer.
"Computational Fluid Dynamics" ist eine Computer gest√ľtzte Analysetechnik, die es erm√∂glicht, die Dynamik von "flie√üenden" Dingen zu untersuchen. Die rechnergest√ľtzte Str√∂mungsdynamik ist ein - der Finite Elemente Analyse √§hnliches - Verfahren, das auf finiten Volumenelementen beruht. Mit Hilfe von CFD wird ein Computer-Modell erstellt, das das zu untersuchende System repr√§sentiert. Nach Anwendung der physikalischen Gesetze von Fl√ľssigkeiten bzw. der Str√∂mungsdynamik auf diesen virtuellen Prototyp, erstellt die Software eine Prognose √ľber die Flow Dynamik. CFD erlaubt dabei nicht nur Aussagen bez√ľglich des Flussverhaltens von Fl√ľssigkeiten, sondern macht auch Vorhersagen bez√ľglich W√§rme√ľbertragung, Massetransfer (bei Verdunstung und Kondensation), Phasen√§nderung (Gefrieren oder Verdampfen), chemische Reaktion (wie Verbrennung), mechanische Bewegung und Spannung oder Deformation von zusammenh√§ngenden Solid-Strukturen.
Der CFD-Prozess gliedert sich in:
Der erste Schritt- das Preprocessing- umfasst das Erstellen und Analysieren des flow model, also die Geometrieerstellung (z. B. Importieren aus einem CAD-System), die Zuweisung des Netzes und die Dateneingabe. Danach erfolgt mit einem CFD solver die Berechnung und die Ergebnisausgabe. Das Postprocessing ist der letzte Schritt, zu dem die Organisation und die Interpretation von Daten und Images zählt.

Rechnergest√ľtzte numerische Steuerung - Computerized Numerical Control

CNC-Maschinen sind numerisch gesteuerte (Werkzeug-)Maschinen, die √ľber einen eigenen (Klein-)Rechner verf√ľgen.
Die Werkzeuge der CNC-Maschine werden von dem eingebauten Rechner gesteuert und bewegen sich so auf stetig errechneten Bahnen bzw. von einem errechneten Koordinatenpunkt zum nächsten. Da die Punktabstände bis auf den Bruchteil eines Mikrometers berechenbar sind, kann die Maschine - ohne Zuhilfenahme einer Schablone- Splines, Radien und andere Kurven erzeugen. Wurde anfangs die Werkzeugbahn durch manuelle Eingabe definiert, kann sie heute mittels eines Grafikeditors erzeugt oder direkt aus dem CAD-Modell importiert werden.

Rechnerget√ľtztes Industrie-Design - Computer Aided Industrial Design

DV-System -bestehend aus Hard- und Software-Komponenten zur Unterst√ľtzung der Aufgaben und Arbeitsabl√§ufe im T√§tigkeitsfeld "Industrielles Design"

Rechnerintegrierte Produktion - Computer Integrated Manufacturing

CIM bedeutet die Rechnerintegration der gesamten Betriebssteuerung. Nach A. W. Scheer besteht CIM im wesentlichen aus zwei Zweigen:
die primär technisch ausgerichteten Informationssysteme (CAD, CAE, CAP, CAM, CAQ) und die betriebswirtschaftlich-planerische Funktion (PPS).
CIM bezeichnet demnach die integrierte Informationsverarbeitung f√ľr betriebswirtschaftliche und technische Aufgaben eines Unternehmens. Entscheidend ist wie gut die Integration realisiert werden kann. Die Softwaresysteme im Produktionsbereich sollen nicht Insell√∂sungen sein, sondern als integrierte Systeme zusammenwirken. Integration beinhaltet Funktionsintegration und Datenintegration. Von Funktionsintegration wird gesprochen, wenn Funktionen aus verschiedenen Softwaresystemen f√ľr eine durchg√§ngige Vorgangsbearbeitung gleichzeitig zur Verf√ľgung stehen oder sich wechselseitig aktivieren k√∂nnen. Datenintegration bedeutet die Nutzung der gleichen Daten von verschiedenen Softwaresystemen.

Rechnerinterne Darstellung - RID

Mit "Rechnerinterne Darstellung" ist das mathematische Datenmodell gemeint, mit dem ein realistisches Teil im Rechner abgebildet wird.
Das zunächst nur in der gedanklichen Vorstellung des Konstrukteurs vorhandene reale Objekt wird in eine Datenstruktur gebracht, die von einem EDV-Programm verarbeitet werden kann. Die vom Konstrukteur erstellten Objekte werden von dem CAD-Programm in eine Art Geometriedatenbank abgelegt. Dieses mathematische Datenmodell wird dann total abstrahiert in einen binären Code (=Maschinensprache), der vom Betriebssystem in Form einer Datei zusammengefasst auf einem Rechner abgespeichert werden kann.

Rechnerunterst√ľtzte Qualit√§tssicherung - Computer Aided Quality Assurance

"Rechnerunterst√ľtzte Qualit√§tssicherung" stellt die informationstechnischen Hilfsmittel zur L√∂sung der im Zusammenhang mit dem Qualit√§tsmanagement- insbesondere Qualit√§tssicherung- anfallenden Aufgaben bereit.
In Zusammenhang mit CAD ist insbesondere die Schnittstelle f√ľr √úbertragung von Geometriedaten zur Programmierung von Koordinatenmessmaschinen wichtig. Auch der umgekehrte Weg nimmt an Bedeutung zu: die graphische Aufbereitung der Messergebnisse im CAD-System

Redlining

Mit der "Redlining"-Funktion k√∂nnen in CAD-Zeichnungen "handschriftliche" Anmerkungen, Notizen, √Ąnderungsw√ľnsche, Anweisungen f√ľr den Ersteller oder √§hnliches gemacht werden - wie bisher mit dem roten Bleistift auf konventionellen Papierzeichnungen.
Dies läuft in der Regel wie folgt ab:
Dezentrale Stellen oder externe Kunden und Lieferanten eines Betriebes k√∂nnen CAD-Dateien mit "Viewer"-Programmen ansehen und plotten- ben√∂tigen also nicht das CAD-Programm, mit dem die Zeichnungen generiert wurden. Diese Viewer erlauben nur das Sichten, nicht das √Ąndern von CAD-Dateien. Besitzt der eingesetzte Viewer die M√∂glichkeit zum Redlining, k√∂nnen Anmerkungen in die Zeichnung geschrieben werden. Dabei wird jedoch nicht die CAD-Datei ver√§ndert; die Anmerkungen werden in eine eigene Datei- in der so genannten "Redlining-Datei"- abgelegt. Diese Datei wird der eigentlichen CAD-Zeichnung √ľberlagert. In ihr werden also nur die Redlining-Informationen (=Anmerkungen, Textnotizen, Markierungssymbole) gespeichert.

Reduzierung

Eine Reduzierung ist ein konisches St√ľck Rohr innerhalb einer Rohrleitung und stellt als Formst√ľck den √úbergang von zwei unterschiedlichen Nennweiten dar. Zu unterscheiden sind:

* Konzentrische Reduzierungen, bei denen die Wand der Reduzierung einem geraden Kreiskegel folgt,
* Exzentrische Reduzierungen, bei denen die Wand der Reduzierung einem schiefen Kreiskegel folgt und eine der Mantellinien parallel zur Rohrachse verläuft.

Konzentrische Reduzierungen sind aus str√∂mungstechnischer Sicht g√ľnstiger, w√§hrend mit exzentrischen Reduzierungen ausgestattete Rohrleitungen einfacher mit Rohrunterst√ľtzungen auf Fundamenten befestigt werden k√∂nnen.

Referencefile

Eine Referenzdatei ist eine Zeichnungsdatei, die eine Verkn√ľpfung zur aktiven Zeichnungsdatei besitzt, so dass sie gleichzeitig mit der aktiven angezeigt wird. Die Elemente der Referenzdatei sind nicht in der aktiven Datei abgespeichert. In der aktiven Datei ist lediglich ein Verweis auf die "Referenzdatei" vorhanden.

Reflection-Mapping

Effekt durch Rendering erzeugt, bei dem Reflexionen auf der Oberfläche eines glänzenden Objektes erzeugt werden, d.h das Objekt erhält eine wechselnd reflektierenden Oberfläche.

Region

"Regionen" sind zweidimensionale (koplanare) begrenzte Fl√§chen. Regionen k√∂nnen mit Hilfe von Bool¬īschen Operationen aus mehreren Fl√§chen definiert werden. In einigen CAD-Programmen m√ľssen vorher "Regionen" definiert werden, um die entsprechenden Fl√§chen zu schraffieren oder zu f√ľllen.

Relationale Datenbank - RDB

Eine Relationale Datenbank ist Software-Paket, mit dem nicht-graphische Informationen aus einer CAD-Konstruktion gespeichert, bearbeitet und angezeigt werden k√∂nnen. Es funktioniert f√ľr Tabellen- oder Dateiansammlungen, die Objekte, deren Eigenschaften und die Beziehung zwischen den einzelnen Objekten darstellen.

Relationale Produktentwicklung - Relational Product Development

Dassault und IBM haben den Begriff "Relational Product Development" geprägt. Die Relationale Produktentwicklung nutzt das Potenzial von wissensbasierter Produktentwicklung, relationaler Konstruktion, virtuellem Produktdatenmanagement sowie von virtuellen Tests und Simulationen.

RenderMan

RenderMan ist die photorealistische Render-Technologie von Pixar. CAD-Programme (wie z. B. MicroStation) können RenderMan Interface Bytestream (RIB)-Dateien an Renderer mit RenderMan-Funktionalität exportieren.

Rendering

Rendering: Darstellung einer dreidimensionalen Szene, indem Oberflächen von Objekten perspektivisch in die zweidimensionale Bildschirmoberfläche projiziert werden und der dreidimensionale Effekt durch Farbverläufe verstärkt wird.

Reset - Zur√ľcksetzen

Bei den meisten Funktionen wird die letzte Aktion mit einem "Reset" r√ľckg√§ngig gemacht. In einigen F√§llen schlie√üt ein Zur√ľcksetzen eine Aktion ab. In anderen F√§llen wird eine Aktion r√ľckg√§ngig gemacht oder die Hervorhebung eines identifizierten Elements aufgehoben. Die Funktion wird in den verschiedenen CAD-Systemen unterschiedlich ausgel√∂st.

Reverse Engineering

"Reverse Engineering" beschreibt die Prozesskette, bei der ausgehend von einem realen Bauteil oder Modell am Ende ein CAD-Modell oder Fräsmodell steht. Das Ausgangsmodell muss digitalisiert werden. Zur Digitalisierung kommen taktile Verfahren, Lasersysteme, Streifenlichtprojektoren oder die Computertomograhie in Frage. Das Ergebnis davon ist eine Punktewolke. Mit Hilfe der Punktewolken wird ein Flächenmodell rekonstruiert.

Reverse Modelling

"Reverse Modelling" beschreibt das Verfahren, bei dem ausgehend von einem realen Bauteil durch Digitalisieren ein CAD-Datenmodell abgeleitet wird. Zur Digitalisierung kommen taktile Verfahren, Lasersysteme, Streifenlichtprojektoren oder die Computertomograhie in Frage.

Revit

"Revit" ist die Abk√ľrzung von "Revise instantly" = "sofortige Revision"

Rib - Rippe

Eine Rippe entsteht durch das Verschieben eines ebenen (geschlossenen oder offenen) Profils entlang einer Raumkurve.

Rib-Datei

Eine Rib-Datei ist eine RenderMan Interface Bytestream-Datei. Siehe auch Render-Man.

Rohrklasse

F√ľr die Planung von industriellen Anlagen gibt es eine Reihe von Schl√ľsseldokumenten. Dies wird zusammengefasst als Vorplanung (Basic Engineering). Hierzu geh√∂rt auch die Festlegung von Rohrklassen. Es gibt eine gro√üe Vielfalt an Rohrleitungskomponenten. Die Rohrklasse schr√§nkt die Auswahlm√∂glichkeiten ein und ist so eine verbindliche Vorgabe f√ľr die Detailplanung (Detail Engineering). Neben den technischen Anforderungen hinsichtlich des Mediums und der Betriebsbedingungen spielen auch Kosten eine erhebliche Rolle.

Als Schl√ľsseldokument m√ľssen die Rohrklassen vom Kunden genehmigt worden sein. In vielen F√§llen ist auch eine Pr√ľfung durch die benannten Stellen im Rahmen der Konformit√§tsbewertung nach der Druckger√§terichtlinie 97/23/EG erforderlich.

Rohrleitung

Rohrleitungen dienen dem Transport von Fluiden (Gase, Fl√ľssigkeiten oder Staubgemische). Bestandteile sind insbesondere Rohre, Rohrformteile, Ausdehnungsst√ľcke, Armaturen, Dichtungen, Verbindungselemente wie Flansche, Fittinge, Verschraubungen, Muffen sowie die Befestigungselemente (Rohrunterst√ľtzung). Im weiteren Sinne geh√∂ren auch noch die Pumpen zu dieser Zusammenstellung. Diese Einzelteile unterliegen h√§ufig einer Normung. So ist es m√∂glich, eine Rohrleitung wie aus einem Baukasten zusammenstellen zu k√∂nnen. Einzelne Rohrleitungen k√∂nnen zu ganzen Netzen zusammengef√ľgt werden, die einzelnen Netzteile werden gegeneinander durch Erstabsperrungen abgesichert.

Rohrleitungen werden in der Nennweite von wenigen Millimetern bis zu einigen Metern ausgef√ľhrt und k√∂nnen im Falle einer Pipeline die L√§nge von Tausenden von Kilometern erreichen. Die Nenndruckstufen k√∂nnen bis zu einigen hundert bar erreichen. Hydraulikrohre haben Au√üendurchmesser zwischen 4 und 80 mm und sind f√ľr Berechnungsdr√ľcke zwischen 120 und 750 bar ausgelegt (nach EN 13480 f√ľr Werkstoff P235TR2). Die Wahl der Werkstoffe einer Rohrleitung richtet sich nach statischen und dynamischen Belastungen (z. B.: Nenndruckstufe, Verkehrslasten, Erddr√ľcke, Dr√ľcke von innen oder au√üen, Drucksto√ü), mechanischen Beanspruchungen (beispielsweise Flie√ügeschwindigkeiten, Geschiebestoffe), korrosiver Beanspruchung sowie Art und Temperatur des zu transportierenden Materials.

Rohrleitungsplan

Der Rohrleitungsplan ist eine technische Zeichnung f√ľr die Planung und den Bau von Rohrleitungen in Gro√üanlagen wie Dampfkraftwerken, Raffinerien und Produktionsst√§tten der chemischen Industrie.

Rotationline - Rotationsachse

Die Achse, um die ein Objekt mittels eines Befehls zur Herstellung von Flächen und Rotationsvolumen rotiert werden kann, nennt man die Rotationsachse.

Rotationsfläche

Eine Rotationsfläche ist die Fläche, die durch das Überstreichen eines planaren Profilelements um eine Drehachse entsteht.

Rotationsvolumen

Ein Rotationsvolumen entsteht durch Drehen eines geschlossenen planaren Elements um eine Drehachse.

Rubicon

"Rubicon" ist der Code-Name eines Volumenmodellier- und Produktentwicklungssystems von Autodesk f√ľr h√∂here Benutzeranforderungen. Rubicon ist als leistungsf√§higer
Baugruppenmodellierer (Baugruppen mit mehreren tausend Teilen) positioniert. Das System
ist Workflow-orientiert und an den Produktentwicklungsprozess eines Unternehmens
anpassbar.

R√ľckgratkurve - Spline

Der Begriff "R√ľckgratkurve" (=Spine) wird bei CAD-Systemen im Zusammenhang mit verschiedenen Methoden zur Fl√§chendefinition benutzt:
Ein "Spine" ist eine Kurve, die auf einer Ebenenschar normal steht und die z. B. f√ľr Zieh- oder Verbundfl√§chen gebraucht wird.
Fl√§chen k√∂nnen durch Verschieben von planaren Kurven (Generating Curves) entlang einer R√ľckgratkurve (=spine) definiert werden. Jede dieser Generating Curves liegt in einer Ebene (Generating Plane). Die R√ľckgratkurve ist so zu w√§hlen oder zu konstruieren, dass sie stets senkrecht zu den Generating Planes verl√§uft.

relative Koordinaten

Relative Koordinaten sind Koordinatenwerte, die von einer vorangegangenen Koordinate aus gemessen werden.

reorder - Konstruktionsreihenfolge ändern

Die CAD-Funktion "Konstruktionsreihenfolge ändern" zählt zu den Operationen an vorhandener Geometrie: Die Entstehungsgeschichte einer parametrischen Konstruktion wird im Strukturbaum festgehalten. Mit Hilfe der Funktion "Konstruktionsreihenfolge ändern" können Konstruktionselemente im Strukturbaum eines Teiles anders angeordnet werden.

rubber-band-function - Gummibandfunktion

Die Gummibandfunktion tritt wie folgt in Erscheinung: Das Programm zeigt bei verschiedenen Funktionen im Grafikfenster eine dynamische Verbindungslinie von einem zuvor definierten Anfangspunkt zur aktuellen Zeigerposition an. z. B. Linienfunktion: Nach der Definition des Linienstartpunktes wird eine Verbindungslinien (Gummiband) zum Mauszeiger dargestellt. Wird der Mauszeiger von diesem Punkt wegbewegt wird die Verbindungslinie länger. Die Verbindungslinie erscheint dem Anwender so wie ein Gummiband, das am Startpunkt der Linie und an dem Mauszeiger befestigt ist. So erhält der Anwender bereits eine Vorstellung davon wie seine Linie aussieht noch bevor er den Linienendpunkt markiert hat.

rubber-band-technic - Gummibandtechnik

Es handelt sich um eine Sonderform des freien Digitalisierens bei der Eingabe von Größenparametern und Winkeln in CAD, bei der sich das gerade in Erzeugung befindliche Geometrieelement entsprechend der Bewegung des Fadenkreuzes verändert.