Im Folgenden CAD Lexikon findet du 971 Begriffsdefinitionen aus dem Bereichen Maschinenbau, Anlagenbau, Rohrleitungsbau, Konstruktion und CAD.

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Sachdaten

Sachdaten sind nicht-graphische Attribute, die an Geometrieelemente eines CAD-Modells angeh√§ngt sein k√∂nnen. Diese Sachdaten k√∂nnen in verschiedenere Art und Weise ausgewertet werden (Reports, St√ľcklisten, ...)

Scale - Maßstab

Größenverhältnis zwischen dem realen Objekt und dem davon im CAD-System erstellten Modell.
In den verschiedenen CAD-Systemen gibt es zwei unterschiedliche Konzepte:
1. Konstruktion im Maßstab 1:1 und Festlegung eines Zeichnungsmaßstabes erst bei der Plotausgabe
2. Konstruktion im gew√ľnschten Zeichnungsma√üstab

Es sollten unterschiedliche Zeichnungsmaßstäbe in einer Datei möglich sein (verschiedene Ansichten)

Scale - Skalierung

Die Skalierung (=Ma√üstab) ist das Ver√§ndern der Gr√∂√üe eines oder mehrerer Elemente durch die aktuellen Skalierungsfaktoren. Beim Plotten das Verh√§ltnis zwischen dem Abstand in den Einheiten der Zeichnungsdatei und dem Abstand, der vom Plotterstift zur√ľckgelegt wurde.

Scanline-Algorithmus

Der Scanline-Algorithmus stellt eine Methode zum Rendern dar.
Beim Rendern muss eine Hintergrundunterdr√ľckung von verdeckten Fl√§chen und Kanten erfolgen.
Die Hintergrundunterdr√ľckung wird beim Verfahren mit Scanline-Algorithmus pro Pixelzeile durchgef√ľhrt.

Scanner

Ein Scanner ist ein Gerät zum Einlesen und Digitalisieren von Texten, Grafiken und Barcodes (Strichcode). Barcode-, Hand-, Flachbett- und Trommelscanner seien hier als Beispiele genannt.
Vorlagen werden digitalisiert, indem Scanner die Vorlage zeilenweise beleuchten und dabei unterschiedliche Helligkeits- und/oder Farbwerte durch entsprechende Sensoren aufnehmen.

Schatten-Buffer

"Schatten-Buffer" ist ein Verfahren zur Schattenberechnung.

Scheitelpunkt

Der Scheitelpunkt ist der Punkt, an dem sich die Kanten von Polyliniensegmenten kreuzen.

Schematische Darstellungen

Schematische Darstellungen- also die Ausgabe einer nicht-maßstäblichen Konstruktion- widerspricht zunächst einmal dem Grundgedanken eines CAD-Programms im Sinne eines Konstruktionswerkzeuges. Hier nutzt man nur die zeichnerischen Fähigkeiten des Programms. Genutzt werden dabei aber in der Regel nur die Grundfunktionen, da man zur Erstellung von Schemazeichnungen in der Regel keine komplexen Konstruktionsfunktionen benötigt.
Schemazeichnungen werden h√§ufig in der Elektrotechnik (Schalt- und Stromlaufpl√§ne) und im Anlagenbau (Proze√üflie√übilder, Me√ü- und Instrumentierungsdiagramme) erstellt. In diesen Sparten gibt es auch Spezial-Module von CAD-Programmen, bei denen es m√∂glich ist die Schemazeichnungen mit einer Datenbank zu verkn√ľpfen. Das hei√üt: Die Schemasymbole werden mit Datens√§tzen aus einer Datenbank verbunden. Dadurch werden den Symbolen die entsprechenden Attribute zugewiesen. Der Anwender kann somit Auswertungen von Zeichnungen oder ganzen Projekten durchf√ľhren und in Reports ausgeben.

Schleife

Eine "Schleife" ist eine geschlossene Kurve bzw. bzw. eine geschlossene Folge von Kurven und Linien. D. h. die Kurven sind entweder geschlossen (z. B. Kreis) oder Anfang und Ende eines Kurvenzuges sind identisch (z. B. Spline) oder mehrere Kurven / Linien sind mit ihren Enden miteinander so verbunden, dass eine geschlossene Umgrenzung einer Fläche entsteht.

Schlie√üen von Kl√ľften zwischen Fl√§chen

Operation an vorhandener Geometrie: Ausf√ľllen von Spalten zwischen sich nicht exakt ber√ľhrenden Fl√§chen.

Schnittpunkt - Intersection point

Schnittpunkt ist eine Art der Punktdefinition in einem CAD-System.

Ein Schnittpunkt ist der Punkt, an dem sich zwei nicht-parallele Linien schneiden bzw. bei Verl√§ngerung der Linien schneiden w√ľrden. Einige CAD-Programme k√∂nnen auch Schnittpunkte zwischen anderen Elementtypen (Kreis, Kurve, ...) ermitteln.

Schnittstelle

Eine Schnittstelle (Interface, Port) erm√∂glicht die Kommunikation zwischen zwei Systemen, ist also zwischen zwei System angesiedelt. Schnittstellen gibt es zwischen dem Computer und einem Ein- oder Ausgabeger√§t, z.B. Tastatur, Maus, Drucker, Plotter, Bildschirm, aber auch zwischen Hard- und Software-Komponenten des Computers: Komponenten tauschen untereinander und mit den Peripherieger√§ten Daten und Steuerungsinformationen aus (z.B. parallele und serielle Schnittstellen f√ľr Drucker und Maus; USB; Datenaustausch zwischen CAD-Programmen und CNC-Maschinen).

Schraffur

Mit Schraffur wird die F√ľllung eines Linienzuges bezeichnet, d.h. das Innere eines Linienzuges wird mit parallelen Linienmustern gef√ľllt. Es wird zwischen assoziativer und normaler Schraffur unterschieden.

Scrollen

Scrollen ist die englische Bezeichnung f√ľr das horizontale und vertikale Bewegen, das Rollen, von Programmfenstern, Listenfeldern etc. Dazu stehen am rechten und unteren Rand sogenannte Bildlauf- (Scroll-) Leisten zur Verf√ľgung.

Selectionset

Ein Auswahlsatz kann aus einem Element oder mehreren Elementen bestehen. Diese (in der Regel temporäre) Elementgruppe kann anhand bestimmter Attribute (Farbe, Ebene, Name, ...) oder durch Auswahl mit dem Mauszeiger zusammengestellt werden. Auf diesen Auswahlsatz können dann eine oder mehrere CAD-Funktionen angewendet werden.

Selektion

Elemente und Elementgruppen k√∂nnen ausgew√§hlt (selektiert) werden, indem Sie mit dem Cursor daraufzeigen und die linke Maustaste dr√ľcken.

Selektives Lasersintern - SLS

selektives Lasersintern: Ein mit aufbereiteten CAD-Daten gelenkter Laserstrahl "plottet" einen Querschnitt auf ein pulverf√∂rmiges Material. Beim Auftreffen des Laserstrahles schmilzt das Material und sintert zusammen. Nach Fertigstellung des Querschnittes wird dar√ľber gleichm√§√üig Pulver gestreut und der n√§chste Querschnitt erstellt.

Service orientated Architecture - SOA

Hinter SOA steht ein Konzept f√ľr eine an den Gesch√§ftsprozessen eines Unternehmens ausgerichtete IT-Infrastruktur, die verschiedene Systeme leichter miteinander integrieren kann, als dies Direktschnittstellen k√∂nnten.
Eine Service-orientierte IT-Architektur bildet die einzelnen Schritte der Gesch√§ftsprozesse mit Hilfe von lose gekoppelten, gekapselten Software-Modulen ab. Die Kommunikation zwischen den Modulen erfolgt √ľber standardisierte Schnittstellen auf Basis geeigneter Infrastruktur-Komponenten.
Im Zusammenhang mit SOA dienen Web Services dazu, die Informationen, in einer standardisierten Form ( --> Extensible Markup Language) bereitzustellen, so dass sie ¬Ė ohne Direktschnittstelle und ohne Zugang zum Quellsystem ¬Ė genutzt und weiterverarbeitet werden k√∂nnen.
SOA löst das bisherige Konzept einer Enterprise Application Integration (EAI) mehr oder weniger ab.
Das SOA-Kozept ist äußerst flexibel, da die einzelnen Module zu neuen Prozessen verbunden werden können.

Set

Ein Set (engl. set = Satz) ist innerhalb von SPIRIT eine Anwender-definierte Gruppe, die aus Elementen oder Gruppen bestehen kann. Sets k√∂nnen folien√ľbergreifend definiert werden.

Shading

Schattierung (mit Helligkeits- und Farbverl√§ufen) von gekr√ľmmten Fl√§chen, damit diese etwas realit√§tsn√§her aussehen. Diese Fl√§chen werden in kleine Dreiecke aufgeteilt. Die 3D-Shading-Methoden unterscheiden sich darin, wie genau die Farbverl√§ufe innerhalb dieser Dreiecke dargestellt werden. Siehe auch Visualisierung und Raytracing.

Shading - Schattieren

Unter "Shading" versteht man die Beleuchtungsberechnung f√ľr eine Darstellung.

Shading Image

Schattierte 3D-Darstellungen von geometrischen Körpern. Um ein Shading Image zu erhalten, werden im CAD-Programm verdeckte Kanten aus Flächen- oder Volumenobjekten herausgerechnet. Je nach Beleuchtungsmodell werden dann den sichtbaren Flächen der Körper Muster oder Farbe, d.h. Schattierungen zugewiesen, so dass der Eindruck eines 3D-Objektes entsteht.

Shaft - Welle

Das CAD-Modell einer "Welle" entsteht durch Rotation eines ebenen Profils um eine Achse.

Shell - Schalenkörper

Operation an vorhandener Geometrie: Ein Schalenk√∂rper entsteht durch Aush√∂hlen eines vorhandenen K√∂rpers bis nur noch dessen Au√üenfl√§chen √ľbrig bleiben.

Sichtkante

Sichtkanten sind keine K√∂rperkanten im eigentlichen Sinne, sondern Umrisslinien - bei einem rotationssymetrischen Bauteil zum Beispiel (Welle)-, die sich aus der Projektion einer gekr√ľmmten Fl√§che (z. B. eine Zylindermantelfl√§che) auf die zweidimensionale Bildebene ergeben. Sie sind abh√§ngig vom gew√§hlten Blickwinkel

Simulation

Die Simulation ist eine Vorgehensweise zur Analyse von Systemen, die f√ľr die theoretische oder formelm√§√üige Behandlung zu kompliziert sind. Dies ist √ľberwiegend bei dynamischem Systemverhalten gegeben. Bei der Simulation werden Experimente an einem Modell durchgef√ľhrt, um Erkenntnisse √ľber das reale System zu gewinnen.

Simulation and Analysis of Mechanisms - SAM

SAM (Simulation and Analysis of Mechanisms) ist ein interaktives Programm f√ľr den Entwurf, die Bewegungs- und Kraftanalyse beliebiger ebener Getriebe.
Nach dem Entwurf des Getriebes mit den zugehörigen Bewegunsdaten können die folgenden Grössen errechnet werden (alle relativ oder absolut) :
* Position, Verschiebung, Geschwindigkeit und Beschleunigung von Gelenkpunkten
* Winkel, Winkeländerungen, Winkelgeschwindigkeit und Winkelbeschleunigung
* Antriebsmoment (Kraft)
* Reaktionskräfte in Gestellpunkten
* Interne Kräfte in Getriebegliedern
* Benötigte Antriebsleistung
Die Resultate der Analyse können entweder tabellarisch oder in einem Graphen dargestellt und die Bewegung des Getriebes kann auf dem Bildschirm animiert werden.

Simulation-Data-Management - SDM

"Simulation-Data-Management" ist eine Software-Lösung, mit der ein Unternehmen seine CAE-Daten strukturiert verwalten, CAE-Prozesse transparenter und effektiver gestalten, sowie die Kollaboration mit anderen Instanzen der Prozesse vereinfachen und intensivieren können soll.

Simultane Assoziativität

Simultane Assoziativität bedeutet Produktentwicklung, ohne dass der Konstrukteur auf die Reihenfolge, in der einzelne Bedingungen gesetzt oder geometrische Probleme gelöst werden, achten muss.
Die Vorgehensweise entspricht der "Problemlösung wie im Kopf".
Variational Design erfordert vom CAD-System die Fähigkeit, unter bestimmte Systeme zu handhaben und unvollständig beschriebene Beziehungen zu verarbeiten.

Simultanious Engineering - SE

Mit "Simultanious Engineering" bezeichnet man die abteilungs- /firmen√ľbergreifende Zusammenarbeit bei der Durchf√ľhrung der Ingenieursaufgaben. Die verschiedenen, fachspezifischen Arbeiten werden eigenverantwortlich und zeitlich parallel durchgef√ľhrt.
Ziel ist es, Arbeitsschritte von der Konzeption bis zur Produktionsvorbereitung in der Fertigung, die klassisch nacheinander ausgef√ľhrt werden soweit, wie m√∂glich parallel zu bearbeiten und so die Gesamtablaufzeit zu reduzieren. Erreichbar ist dies durch ein zentrales 3D-CAD-Datenmodell, √ľber das die Kommunikation aller an der Entwicklung beteiligter Stellen l√§uft. Durch die ge√§nderten Arbeitsabl√§ufe erh√§lt der Konstrukteur viel fr√ľher Informationen aus der Fertigung und kann diese in seine T√§tigkeit einflie√üen lassen. Technologisch bedingte Nacharbeiten nach und w√§hrend des Konstruktionsprozesses entfallen dadurch oftmals.
Im Gegensatz zum "Concurrent Engineering" werden beim "Simultanious Engineering" auch die Produktionseinrichtungen parallel zum neuen Produkt entwickelt.

Six Sigma

Six Sigma geht davon aus, dass Produktentwicklungsprozesse nicht exakt vorhersehbar sind. Das Ergebnis bei der Produktentwicklung, schwankt in einer mehr oder weniger gro√üen Bandbreite bez√ľglich der geforderten Anforderungen und Leistungen. Six Sigma bietet M√∂glichkeiten dies mit Hilfe einer Methode, die sich durch die f√ľnf Stichworte ¬ĄDefinieren, Messen, Analysieren, Verbessern, Kontrollieren¬ď beschreiben l√§sst, zu messen. Damit lassen sich bestehende Prozesse im Nachhinein optimieren.

Skalieren

Unter Skalieren wird das Vergrößern oder Verkleinern eines Objektes innerhalb eines Koordinatensystems verstanden. Dabei kann es sich um 2D- oder 3D-Objekt handeln. Entsprechend wird in zwei oder drei Achsrichtungen skaliert.

Skeleton File - Skelettdatei

Die Skelettdatei ist Ausgangsbasis f√ľr eine Baugruppen-Konstruktion nach der Top-down-Methode. In dieser CAD-Datei wird das Basis-Layout der Komponenten relativ zueinander- hinsichtlich Lage, Form und Gr√∂√üe- festgelegt. F√ľr die einzelnen Bauteile wird zun√§chst nur eine vereinfachte Geometrie festgelegt.

Skelettteil

In einem "Skelettteil" werden die geometrischen Randbedingungen bei komplexeren Konstruktionen oder Mehrteilekonstruktionen festgelegt. Dieses Skelettteil verwenden die nachfolgenden Konstruktionsschritte als Basis. Eine sp√§tere √Ąnderung des Skelettteils wirkt sich auf alle Teile aus, die das Skelettteil als Referenz benutzen.

Sketcher - Skizzierer

Der Sketcher ermöglicht dem Konstrukteur auf beliebigen Ebenen oder ebenen Flächen schnelles und intuitives Erzeugen von 2D-Geometrie (=Skizze), die als Grundlage zur Beschreibung von Oberflächen und Volumenkörpern dient.

Sketching - Skizzieren

Mit der Skizzierfunktion versucht das CAD-System eine der wichtigsten T√§tigkeiten im Arbeitsablauf eines Konstrukteurs - eben das Skizzieren mit Papier und Bleistift- auf die Arbeit am Bildschirm zu √ľbertragen: Der CAD-Konstrukteur erstellt (mit Hilfe der Maus, einem Tablettstift, einem Lichtgriffel o. √§.) eine Freihandskizze, die vom System in exakte Geometrie umgewandelt wird. D. h. Freihandlinien werden durch mathematisch beschreibbare Elemente (Geraden, Kreisb√∂gen, mathematische Kurven) angen√§hert und ersetzt. In einigen CAD-Programmen wird die so generierte Geometrie gleichzeitig parametrisiert. Durch √Ąnderung der Parameter l√§sst sich die Form der Geometrie dann modifizieren und variieren.

Sketchpad - Skizzenbrett

Ein Sketchpad ist ein Eingabegerät. Es besteht aus einem flachliegenden Touchscreen, auf der mit einem (drucksensitivem) Stift gezeichnet werden kann.
Bei einem Sketchpad sind Handlungsraum und Darstellungsraum eine Einheit.
Der Konstrukteur "zeichnet" mit dem Stift auf Touchscreen. Die so entstehende Skizze wird in den Rechner √ľbertragen.

Skinning

"Skinning" ist die Erstellung einer Freiformfläche durch eine beliebige Anzahl von Kurven. Die Kurvenquerschnitte können offen oder geschlossen sein

Skizze

Nicht unbedingt maßstäbliche, vorwiegend freihändig erstellte Zeichnung.

Skizzenmodul

"Entscheidend f√ľr Qualit√§t, Kosten und Entwicklungszeit eines zuk√ľnftigen Produktes sind in h√∂chsten Ma√üe die konzeptionellen Entscheidungen, die zu Beginn eines Produktentwicklungsprozesses getroffen werden. In der Anfangsphase einer Konstruktion hat der Entwickler oft eine Vielzahl an L√∂sungsideen im Kopf, die im allgemeinen auf hohem Abstraktionsniveau, unscharf und unvollst√§ndig definiert sind. G√§ngige CAD-Systeme unterst√ľtzen dies Phasen nur unzureichend, da sie den Produktentwickler zu konkreten Festlegungen zwingen, die nicht dem Abstraktionsniveau seiner Ideen entsprechen und die L√∂sungsvielfalt dadurch zu fr√ľh einschr√§nken. ... Skizziermodule von CAD-Systemen werden dementsprechend lediglich als Eingabehilfe und nicht als Werkzeug zur konzeptionellen L√∂sungsentwicklung empfunden

Smart Cursor - Intelligenter Mauszeiger

Ein "Intelligenter Mauszeiger" ist ein mit Programmlogik ( Fangfunktionen und Kontur-Verkn√ľpfungsoperatoren) ausgestatteter Zeiger. Er erlaubt ein Zur√ľckreferenzieren des gerade einzugebenden Parameters auf einen bereits vorhandenen Parameter innerhalb der Kontur. Der Mauszeiger zeigt z. B. anhand des Symbols Informationen √ľber die aktivierte Funktion. Der intelligente Mauszeiger besitzt eine Fangfunktion (er erkennt spezielle Konstruktionspunkte) und er erkennt geometrische Zusammenh√§nge (parallel, senkrecht, horizontal, vertikal, Schnittpunkt, ...).

SmartPlant P&ID

SmartPlant P&ID ist eine regelbasierende L√∂sung zur Erstellung von intelligenten Prozess- und Instrumenten Diagramme im Fachgebiet Anlagenbau (P&ID, R+I-Schemas, Systemschaltpl√§ne). Diese Anwendung ist geeignet f√ľr die Entwicklung und die Pflege von P&ID-Daten im gesamten Lebenszyklus einer Anlage. Die Entwurfsphase wird verk√ľrzt. Die Datenkonsistenz und die Anpassungsf√§higkeit der w√§hrend des Lebenszyklus anfallenden Informationen wird sichergestellt. Das Programm ist als ein Modul des Intergraph-PDS-Systems konzipiert. SmartPlant P&ID besitzt eine datenzentrische Architektur- damit auch eine datengesteuerte Graphik-und integriert andere Anwendungen und Daten √ľber die OLE-Automation. SmartPlant P&ID integriert sich in die Office-Welt, das Internet, die Prozesssimulation/ Equipmentspezifikation und andere Anwendungen im Umfeld der "Wintel"-Technologien.

SmartSketch

SmartSketch ist ein PC-2D-CAD-Programm der Firma Intergraph unter Windows. Mit OLE 4 D&M erfolgt die Integration in die Office-Programmwelt. Die Kommunikation mit den Autodesk- und Bentley-CAD-Programmen erfolgt ebenfalls mit OLE 4 D&M oder durch Direkt-Import und -Export. Ferner zeichnet sich SmartSketch durch folgende Features aus: -intelligenter Cursor und SmartHandles -Webintegration √ľber CGM- und HTML-Format -Smartconnectors f√ľr die Diagrammerstellung - Visual Basic Schnittstelle -Parametrik

Snapfunktion - Fangfunktion

Mit Hilfe der Fangfunktion ist der Abgriff von exakten Koordinaten eines Konstruktionspunktes von bereits vorhandenen Elementen möglich.
(Zur√ľckreferenzierung des gerade einzugebenden Parameters auf einen schon vorhandenen.)
Beim Bewegen des Fadenkreuzes / Mauszeigers √ľber vorhandene Konstruktionselemente wird es von charakteristischen Punkten dieser Elemente angezogen (eingefangen). Durch Best√§tigen dieser Punkte mit einem Mausklick z. B. wird die Koordinate dieses Fangpunktes f√ľr den weiteren Ablauf der aktiven Funktion verwendet.
Fr√ľher mussten Fangfunktionen explizit aktiviert werden. In moderneren Systemen wird die vorhandene Geometrie, die sich innerhalb eines Fangradius um das Fadenkreuz befindet, gem√§√ü einer bestimmten Hierarchie untersucht und ermittelt, ob es sich z. B. um einen Endpunkt eines Konturpfades, um einen Kreimittel-, Tangentenpunkt oder √§hnliches handelt.
Das System zeigt die Art des ermittelten Punktes entweder in Form von Symbolen oder Textk√ľrzel an, die neben dem Mauszeiger / Fadenkreuz am Bildschirm eingeblendet werden.

Soft Prototyping - Virtual Prototyping

Virtual Prototyping z. B. mittels eines haptic interface zur "Ber√ľhrung" nur im Rechner existierender Objekte

Software-in-the-Loop

Bei dem Simulationsverfahren "Software-in-the-Loop" durchlaufen Elektronik, Programme von Steuereinheiten, und andere Systeme insbesondere der Luft-, Raumfahrt und Verkehrstechnik verschiedene Testzyklen.

Solid - Volumenkörper

Ein "Volumenkörper" im Sinne von CAD ist ein zusammenhängendes dreidimensionales Geometrieobjekt. Die wichtigsten Methoden zur Beschreibung von Volumenkörpern sind: Boundary Representation (=BRep) und Constructive Solid Geometrie (=CSG).

Solid Edge

Solid Edge ist ein CAD-Programm von Unigraphics Solutions (UGS) auf Basis des Volumenmodellierers "Parasolid"

Solid Ground Curing - SGC

Das Solid Ground Curing ist ein Verfahren zur Erstellung eines Prototypen:
Der Prototyp wird aus vielen Einzelquerschnitten eines CAD-Modells aufgebaut: Eine fl√ľssige Kunststoffschicht wird durch eine mittels eines Photoplotters erzeugten Maske mit UV-Licht bestrahlt. An der Stelle, auf die Licht trifft, h√§rtet der Kunststoff aus.

Solid Object Printer

Ein "Solid Object Printer" ist ein Ger√§t f√ľr den Einsatz im B√ľro, mit dem der CAD-Konstrukteur (mittels Stereolithographie-Verfahren) ein physisches Modell ausgeben kann

Solid model - Volumenmodell

(Mathematische) Beschreibungsmethode eines Bauteils im CAD-System.
Es gibt unterschiedliche Arten der Volumenbeschreibung:
Constructive Solid Geometry (hier wird das Volumen eines Bauteiles innerhalb eines CAD-Systems dadurch erfasst, da√ü man quasi dessen Entstehungsgeschichte angibt) und die Brep- oder Fl√§chenbegrenzungsmethoden (Beschreibung der Geometrie durch die umh√ľllendende Begrenzungsfl√§chen bzw. durch deren Begrenzungen (=engl. Boundaries) und zus√§tzlich durch die Angabe der Lage des Materials relativ zur Begrenzungsfl√§che)

Space Mouse

Die "Space Mouse" ist ein Ger√§t zur dreidimensionalen Bewegungssteuerung von 3D-CAD-Objekten in gleichzeitig bis zu sechs Freiheitsgraden (Zoomen, Schieben und Drehen in alle Richtungen). Viele 3D-CAD-Systeme haben das daf√ľr erforderliche Space Mouse (Magellan) Interface. Die Space Mouse zusammen mit der normalen 2D-Roll-Mouse f√ľhrt zu einer effektive Zweihandbedienung. Mit dem ersten Ger√§t werden die Betrachtungsabl√§ufe und mit dem zweiten Ger√§t werden parallel die Zuf√ľhr- und Zeigeoperationen durchgef√ľhrt.

Spatial Information Management

Ein Spatial Information Management"- System dient zur Erfassung, Verwaltung, Analyse und Darstellung von Daten geografischer Objekte

Sphärisches Koordinatensystem

In dem Sphärisches Koordinatensystem werden die Positionen durch eine Größe und zwei Winkel festgelegt werden.

Spiegeln

CAD- und Grafik-Funktion, um geometrische Objekte an einer Spiegelachse zu spiegeln.

Spiegelreflexion

Bei der Spiegelreflexion wird das Licht in einem schmalen Kegel reflektiert. Dabei gleichen sich der Winkel des einfallenden Strahls und der negative Winkel des ausfallenden Strahls.

Spin-Casting

Das "Spin-Casting" ist eine Abformtechnik, bei der Metallabg√ľsse aus hochfesten Zinklegierungen und duroplastischen Werkstoffen auf Basis eines Urmodells, welches aus der Stereolithographie oder dem Selektiven Lasersintern entstanden ist,hergestellt werden. Dazu wird das Urmodell in kautschuk√§hnliches Material gelegt und unter Druck vulkanisiert. Das Urmodell wird nach dem Aush√§rten entnommen. Diese "Gummiwerkzeuge , in die entsprechende Angu√ü- und Entl√ľftunskan√§le angebracht werden, sind kreisrund. Denn beim Vergie√üen rotiert das Werkzeug um den Angu√ü und die Zentrifugalkraft sorgt f√ľr die Werkzeugf√ľllung.

Splines

Das ist eine Methode, durch die gegl√§ttete Kurven erzeugt werden k√∂nnen, indem ein Polygonzug oder St√ľtzpunkte, zwischen denen automatisch eine Kurve interpoliert wird, angegeben werden.
Spline-Kurven dienen z.B. dazu, weiche, gerundete Linien (CAD), Querschnitte von Objekten (3D-Modellierung) oder Bewegungspfade (Animationen) festzulegen. Spline-Flächen erlauben, organisch runde Körper zu bilden. Sie schmiegen sich an Kontrollpunkte an, die im Raum platziert sind. Durch Verschieben dieser Kontrollpunkte werden die Splines geformt - ein äußerst effektives Verfahren, vergleicht man es mit der Bearbeitung von Hunderten von Polygonen, aus denen typischerweise 3D-Software-Objekte bestehen. Von den diversen Typen an Spline-Kurven und -Flächen sind besonders die Bézier-Kurven bekannt.

Spotlight - Scheinwerfer

"Scheinwerfer" ist eine vom Anwender definierte Lichtquelle zur Beleuchtung des CAD-Modells f√ľr die Erstellung von realistischen Renderbildern.
Ein Scheinwerfer hat eine definierte Richtung, Farbe und Intensität , sowie einen bestimmten Lichtkegel.

Spurfunktion

"Spurfunktion" ist die Methode einen Punkt in einer Konstruktion relativ zu anderen Punkten zu ermitteln. Mit dieser Methode des Objektfangs kann der CAD-Anwender z. B. eine neue Position aus der x-Koordinate eines vorhandenen Elementpunktes und der y-Koordinate eines anderen Punktes zusammenbauen.

Spurlinie

Eine Spurlinie ist eine dynamische Hilfslinie, die dem Anwender w√§hrend der Erstellung eines neuen Geometrieelementes oder dessen Bearbeitung angezeigt wird. Diese Linie wird- je nach aktiver Funktion und in Abh√§ngigkeit der Mausposition- senkrecht, parallel oder unter einem bestimmten Winkel von einem Ausrichtepunkt angezeigt. Ist die Spurverfolgung vom Anwender aktiviert, ist also eine Koordinate f√ľr einen Konstruktionspunkt festgelegt; die zweite Koordinate wird dann mit dem Fadenkreuz definiert.

Standard Triangulation Language - STL

"Standard Triangulation Language" ist ein Industriestandard f√ľr Daten, die in
Rapid Prototyping - Maschinen verwendet werden (STL-Dateien). Mittels dieser Sprache werden Flächen des CAD-Datenmodells auf eine Vielzahl von kleinen Dreiecken umgerechnet. Die Dreiecke sind durch ihre Eckpunkte und einem auf der Dreiecksfläche senkrecht stehenden Vektor, der die Materialseite angibt, definiert.

Standard for the Exchange of Product Model Data

Bei STEP handelt es sich um eine von der ISO initiierte Schnittstellennorm (ISO 10303), die √ľber den reinen Geometriedatenaustausch (wie √ľber DXF oder IGES) hinausgeht. Mit STEP sollen m√∂glichst alle Produktdaten, die w√§hrend der Produktlebensdauer anfallen, dargestellt und zwischen unterschiedlichen CAx-Systemen √ľbertragen werden k√∂nnen. Dazu z√§hlen s√§mtliche Informationen eines Produktes- vom Erstentwurf bis zur Stillegung. Daten fallen in der Konstruktion, Berechnung, Fertigung, Montage, Qualtit√§tssicherung, Wartung und Betrieb an. Das Produktmodellkonzept von STEP beruht auf der Erzeugung eines Gesamtmodells, das sich in Paritalmodelle mit bestimmten, abgegrenzten Informationsinhalten gliedert, die miteinander verkn√ľpft sind und so in Beziehung zueinander stehen. STEP beinhaltet demnach mehrere Standards, die √ľber eine spezielle Sprache definiert werden und die aus sogenannten Parts, Application Protocols und Conformance Classes bestehen.
In der Geometriebeschreibung können sämtliche Formen (Draht-, Flächen-, Volumenmodelle) von CAD-Datenmodellen integriert werden.
Das Application Protocol AP 203 Class 2 beschreibt Draht- und Fl√§chenmodelle, Class 4 definiert Fl√§chenmodelle mit Topologie und Class 6 ist f√ľr Volumenmodelle zust√§ndig.
AP 214 ist speziell f√ľr die Automobilindustrie gedacht und kann z. B. Strukturinformationen (Farben, Ebenen, Gruppen) √ľbertragen.
Mit STEP besteht die M√∂glichkeit bei Zusammenbauten Informationen √ľber die hierarchische Struktur weiterzugeben.

Stereo-Bilddarstellung

Das menschliche Auge erkennt Abstand durch den Unterschied zwischen der Wahrnehmung durch das linke und das rechte Auge. Ein CAD-Programm kann diesen Effekt imitieren, indem zwei unterschiedliche Bilder aus leicht unterschiedlichen Kamerapositionen gerendert werden und diese beiden Bilder auf einem Bildschirm in unterschiedlichen Farben √ľbereinandergelegt werden. Wenn das zusammengesetzte Bild mit einer 3D-Brille betrachtet wird, wird Tiefe wahrgenommen.

Stereolithographie - SLA

Stereolithographie ist ein Verfahren zum Rapid Prototyping, ausgehend von einem 3D-CAD-Volumenmodell:
Die Methode beruht auf der Polymerisation von fl√ľssigen Kunstharzen, die durch Bestrahlung mit einem UV-Laser aush√§rten.
Ein gesteuerter Laserstrahl √ľberstreicht eine fl√ľssige Kunstharzschicht. Dadurch h√§rtet der Kunststoff aus und formt einen d√ľnnen Querschnitt des Prototypen. Der Querschnitt wird in die Fl√ľssigkeit abgesenkt und der Laser baut den n√§chsten Querschnitt auf.
Als Basis f√ľr die Steuerung des Lasers dient ein CAD-Modell, das rechnerisch mit einer "Slicing-Software" in Schichten zerlegt wird.

Steuerrahmen

Unter einem Steuerrahmen versteht man ein Reihe von Punkten, die durch Linien verbunden sind und die Form eines Splines bestimmen. Durch die Verbindungslinien zwischen den Punkten kann der Steuerrahmen von Angleichungspunkten differenziert werden.

Stiftsteuerung

Der Begriff "Stiftsteuerung" dr√ľckt aus, dass die Programmsteuerung √ľberwiegend mit Hilfe eines Zeigeger√§ts (Maus, Stift, ¬Ö) erfolgt- statt mit der Tastatur.
In "Grafische Benutzeroberfl√§chen" werden Symbole, Men√ľs, Steuerelemente usw. dargestellt, die mit dem Zeigeger√§t bedient (angew√§hlt, ver√§ndert, verschoben, gel√∂scht, ¬Ö) werden. Dadurch l√∂st der Anwender Funktionen aus, legt Eigenschaften eines Objektes fest oder nimmt Einstellungen vor usw.
Erg√§nzt werden kann die oben beschriebene Interaktionsform durch die Programmsteuerung √ľber Gesten, die mit dem Stift, der Maus, dem Finger oder einem anderen Zeigeinstrument auf einer ber√ľhrungsempfindlichen Eingabefl√§che (z. B. Tablett oder Bildschirm) vollf√ľhrt werden.
Eine weitere Eingabeform mit dem Stift ist die Handschrifterkennung. Der Anwender kann mit dem Stift auf einer definierten Eingabefl√§che Befehle oder Parameter mit seiner Handschrift schreiben. Das Programmsystem analysiert diese Handschrifteingabe und nimmt sie so wie eine Eingabe √ľber die Tastatur entgegen.

Stitching

Stitching ist eine Funktion zur Verbindung von Fl√§chen √ľber gemeinsame Punkte oder Kanten.

Stoßlinie

"Stoßlinien" markieren den tangentialen Übergang von einem Volumenkörper zum anderen (z. B. bei einer Fase zum Grundkörper) oder von einer Flächen zur anderen.

Strak

Urspr√ľnglich warenStraklatten d√ľnne, elastische Holz- oder Metalllatten, die zur Festlegung einer Kontur im Schiffsbau verwendet werden. Zur Findung einer Rumpfform wurden diese Latten entlang senkrecht stehender Querschnitte gebogen.

Im Automobilbau bezeichnet "Strak" die geometrische Darstellung aller f√ľr den sp√§teren Kunden sichtbaren Oberfl√§chen innen und au√üen am Fahrzeug.
Die Designabteilungen der Automobilunternehmen erstellen in der Regel 1:1-Plastelinmodellel. Dieses Claymodell wird digital mittels 3D-Scanner oder Koordinatenme√ümaschine erfa√üt. Das Ergebnis ist eine digitale Punktewolke. Eine spezielle Abteilung, die so genannte Strakabteilung, konstruiert nun im CAS-System (ICEM Surf, Alias Studio Tools) Freiformfl√§chen h√∂chster G√ľte (Class A) √ľber diese Punktewolke. Dabei werden Unebenheiten des Plastelinmodells, wie beim Einsatz der Straklatten im Schiffsbau ausgeglichen.

Straken - Oberflächenmodellierung

Beim Straken erfolgt die Oberfl√§chenmodellierung durch die Definition eines flie√üenden Kurvenverlaufs mittels Kontrollpunkte, die die Fl√§che aufspannen. Die Kontrollpunkte werden in der Datenbasis abgespeichert. Sp√§tere √Ąnderungen an der Oberfl√§che erfolgen durch Verschiebung der Kontrollpunkte in alle drei Koordinatenrichtungen.

St√ľckliste

Eine St√ľckliste ist eine strukturierte Anordnung von Objekten. Eine Materialst√ľckliste ist eine strukturierte Anordnung von Teilen oder Baugruppen, die zur Herstellung eines anderen Teiles ben√∂tigt werden.

St√ľcklisten-Editor

Ein "St√ľcklisten-Editor" unterst√ľtzt bei der automatischen Ableitung, Verwaltung und Aktualisierung von St√ľcklisten f√ľr 2D-Zeichnungen oder 3D-Baugruppen.
Die erstellten St√ľcklisten umfassen Bauteile der Konstruktion, Bauteile von Lieferanten, aber auch Elemente, die nicht aus der Konstruktion stammen- wie z. B. Farbe, Aufkleber oder Beschriftungen.
Der "St√ľcklisten-Editor" kann sowohl Konstrukteuren als auch Mitarbeitern, die kein CAD einsetzen, zur schnellen und einfachen Generierung der St√ľckliste dienen.
Funktionen des St√ľcklisten-Editor:
* Ableitung der St√ľckliste aus einer Teilestruktur der 2D-Zeichnung oder einer 3D-Baugruppe
* Ergänzung von Bauteilen von Lieferanten oder von Elementen, die nicht aus der Konstruktion stammen
* Erzeugung der grafischen Ausgabe einer St√ľckliste
* Export der St√ľckliste z. B. als HTML-Webseite oder Microsoft Excel-Datei
* Platzierung einer St√ľcklisten auf Zeichnungen

St√ľcklistenmodul

Der St√ľcklistenmodul ist eine Software, mit der aus dem CAD-Modell die St√ľcklistendaten abgeleitet und individuell zusammengestellt werden k√∂nnen.
Nicht-graphische Attribute (Sachdaten), die den unterschiedlichen Geometrieelementen in einer CAD-Datei zugeordnet sind, werden ausgewertet und in entsprechender Form ausgegeben. Die Zusammenstellung der St√ľckliste kann dabei automatisch oder dialogorientiert erfolgen.
F√ľr eine automatische Auswertung eignet sich im allgemeinen nur ein 3D-CAD-Modell. In der 2D-Konstruktion wird die Geometrie aus mehreren Modellen (Ansichtsprojektionen) beschrieben. Diese Modelle werden durch die menschliche Interpretation zueinander in Beziehung gesetzt. Diese Interpretation ist bisher noch keinem CAD-Programm m√∂glich.

Zu unterscheiden sind zeichnungsorientierte (Sachdaten) und datenbankorientierte (Datenbank-Links) St√ľcklistenmodule.

Suchradius

Der "Suchradius" kennzeichnet die Größe der Fläche festgelegt wird, die die Elementauswahl oder den Identifikationszeiger umgibt, in der Elemente lokalisiertwerden können.

Supply-Chain-Management - Lieferkettenmanagement

Das "Supply Chain Management" (=SCM) zielt auf die Verbesserung der industriellen Wertschöpfungsketten ab. Das Konzept fasst alle Unternehmensaktivitäten- von der Rohstoffbeschaffung bis zum Auslieferung an den Kunden- in einen durchgängigen Prozess zusammen.

Sweeping

Die Funktion Sweeping erzeugt einen Volumenkörpers durch die Projektion einer Fläche oder eines Kurvenzuges entlang eines 3D-Pfades.

Synchronous Technology

Der Begriff "Synchronous Technology" wurde von Siemens PLM Software f√ľr das CAD-System NX eingef√ľhrt. Er steht f√ľr die Kombination aus historienunabh√§ngiger und feature-basierter digitaler Produktentwicklung. Das System bietet so die Flexibilit√§t von direkter Modellierung (Explicit Modelling) und pr√§ziser parametrischen Konstruktion.

Systems Engineering - SE

"Systems Engineering" ist eine Leitlinie f√ľr den Entwicklungsprozess, die Entwicklung, Validierung, Fertigung und Zusammenbau komplexer Systeme (Produkte) unter durchgehender Verifizierung der anf√§nglichen Anforderungen beschreibt.

Systemvariable

In Systemvariablen werden Einstellungen f√ľr die Programmbenutzung gespeichert.
Hierbei wird unterschieden zwischen
- User-bezogene Variable (z. B. Definition von persönlichen Arbeitsweisen)
- Arbeitsplatz-bezogene Variablen (z.B. f√ľr die Umsetzung abteilungsspezifischer Normen)
- Sitzungs-bezogene Variable (z.B. Variablendefinition bleibt bis zum Abmelden erhalten)
- Datei-bezogene Variable ( z.B. spezielle Zeichnungsnormen)

Systemvariablen k√∂nnen entweder √ľber eine Konfigurationsdatei oder innerhalb eines Benutzerdialogs im CAD-Programm definiert werden.

scale

Körper skalieren
Operationen an vorhandener Geometrie: Die Funktion "skalieren" √§ndert die Gr√∂√üe eines K√∂rpers mit geometrischer √Ąhnlichkeit.

shelling

Die Funktion "shelling" wandelt Vollk√∂rper in d√ľnnwandige Geh√§use.

smart object

Die SMART OBJECTS-Technologie (die z. B. in hyper CAD zum Einsatz kommt) macht die Sicherung sowie die Wiederverwendung vorgegebener oder selbst definierter Designelemente und Konzepte möglich. Diese werden bei der Nutzung automatisch an unterschiedliche Topologien und Geometrien angepasst.

snapmode - Fangmodus

"Fangmodus"gibt an, welcher Konstruktionspunkt von der Fangfunktion ber√ľcksichtigt werden soll (welcher Punkt gefangen werden soll).
Dies sind unter anderem:
Endpunkt
Mittelpunkt
Schwerpunkt
Bezugspunkt
Tangentenpunkt
Lotpunkt
Schnittpunkt
Projektionspunkt

specification tree - Strukturbaum

Der Strukturbaum stellt die Erzeugnisgliederung und von oben nach unten die Entstehungsgeschichte einer Konstruktion dar. Die einzelnen Bestandteile des Baumes heißen Objekte.

specification tree - Strukturbaum

Der Strukturbaum stellt die Erzeugnisgliederung und von oben nach unten die Entstehungsgeschichte einer Konstruktion dar. Die einzelnen Bestandteile des Baumes heißen Objekte.

sphere - Kugelfläche

CAD-Funktion zur Erzeugung einer kugelförmigen Oberfläche

spine - R√ľckgratkurve

Der Begriff "R√ľckgratkurve" (=Spine) wird bei CAD-Systemen im Zusammenhang mit verschiedenen Methoden zur Fl√§chendefinition benutzt:
Ein "Spine" ist eine Kurve, die auf einer Ebenenschar normal steht und die z. B. f√ľr Zieh- oder Verbundfl√§chen gebraucht wird.
Fl√§chen k√∂nnen durch Verschieben von planaren Kurven (Generating Curves) entlang einer R√ľckgratkurve (=spine) definiert werden. Jede dieser Generating Curves liegt in einer Ebene (Generating Plane). Die R√ľckgratkurve ist so zu w√§hlen oder zu konstruieren, dass sie stets senkrecht zu den Generating Planes verl√§uft.

split - Trennen von Elemeneten

"Split" ist eine Operation an vorhandener Geometrie, mit der
- komplexe Elemente in Grundkörper aufgeteilt werden können
- eine Fläche oder ein Volumen in mehrere Teile zerschnitten werden können.

split - Trennen von Elementen

"Split" ist eine Operation an vorhandener Geometrie, mit der
- komplexe Elemente in Grundkörper aufgeteilt werden können
- eine Fläche oder ein Volumen in mehrere Teile zerschnitten werden können.

subtraktive Farbsystem

Das subtraktive Farbsystem basiert auf Körperfarben, im Gegensatz zum additiven Farbmodell, das auf Lichtfarben basiert.
Im subtraktiven Farbsystem ergibt eine Mischung der drei Grundfarben (Cyan, Magenta, Gelb) durch vollkommene Absorption des Lichts Schwarz, d.h die Mischfarbe ist dunkler als die Grundfarbe.

swept surface - Ziehfläche

CAD-Funktion zur Erzeugung einer Oberfläche